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Anschreiben formulieren Muster 553

Anschreiben formulieren Muster 553

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Das Anschreiben zur Stellenbewerbung ist auch heute noch wichtig und kann dem Unternehmen durchaus einen Mehrwert bieten. Dafür muss man allerdings darauf achten, dass sich die Angaben aus Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben nicht wiederholen und Personalchefs alles doppelt lesen müssen. Das langweilt und führt schnell dazu, dass die Bewerbungsunterlagen an Wert verlieren.

Meist fällt der erste Blick der Personaler auf den Lebenslauf. Hier werden die beruflichen Angaben tabellarisch aufgelistet und meist chronologisch absteigend aufgelistet. (Das bedeutet, dass die aktuellste Tätigkeit an oberster Stelle zu finden ist.) Danach wird die Aufmerksamkeit auf das Anschreiben und dessen Inhalt gerichtet.

Aufbau des Anschreibens

Der formelle Aufbau eines Bewerbungsanschreibens ist wie folgt:

Man beginnt mit Absender und Datum, es folgen der Empfänger und die Betreffzeile. Nach der Anrede (kennt man keinen Ansprechpartner, entscheidet man sich für „Sehr geehrte Damen und Herren,“) folgt die Einleitung. Hier entscheidet oft bereits der erste Satz darüber, ob man denkt, dass sich das Weiterlesen lohnt. Im Mittelteil folgen wichtige Angaben, Fähigkeiten und Tätigkeiten.

Im Schlussteil bekundet man sein Interesse an einem Vorstellungsgespräch und kann den möglichen Eintrittstermin sowie Gehaltsvorstellungen nennen.

Theorie und Praxis

Theoretisch ist der Aufbau des Anschreibens bekannt, aber wie setzt man dieses Wissen in die Praxis um? Zur allgemeinen Orientierung sehen Sie sich gern unsere Muster und Vorlagen an, die wir Ihnen zum Herunterladen anbieten. Wie Sie sehen werden, ist jedes Beispiel individuell.

Beginnen wir mit dem Betreff. Lange war es üblich, die Betreffzeile mit „Betreff:….“ Oder „Betr…..“ zu beginnen. Das macht man heute nicht mehr. Man formuliert kurz und knapp den Grund des Schreibens, wie hier: „Initiativbewerbung als Software-Entwickler“. Hier kann der Empfänger erkennen, dass es sich um eine Bewerbung aus eigenem Antrieb ohne konkrete Stellenausschreibung handelt. Bewerben Sie sich auf eine ausgeschriebene Stelle, nennen Sie hier Kennziffern oder Angaben aus der Stellenanzeige.

Oft hat man keinen konkreten Ansprechpartner. Für diesen Fall hat sich die Anrede „Sehr geehrte/r….,“ durchgesetzt. Bei einem namentlich bekannten Ansprechpartner schreibt man also „Sehr geehrte Frau Mustermann/Sehr geehrter Herr Mustermann“.
„Guten Tag Frau Mustermann/Herr Mustermann,“ wäre auch noch akzeptabel, wogegen „Liebe Frau Mustermann/Lieber Herr Mustermann,“ zu persönlich ist. Die Anrede „Werte Frau Mustermann/Werter Herr Mustermann,“ oder „Verehrte Frau Mustermann/Verehrter Herr Mustermann,“ wird nicht mehr benutzt.

Da nach der Anrede ein Komma kommt, wird das erste Wort im anschließenden Einleitungssatz klein geschrieben. Ausnahme: Es handelt sich um ein Subjektiv am Satzanfang.

Es folgt die Einleitung. Der erste Satz kann entscheidend sein und damit schließt sich der Einstieg „Hiermit bewerbe ich mich um……“ von alleine aus, denn dass es sich bei dem vorliegenden Schriftstück um eine Bewerbung handelt, wissen wir bereits aus dem Betreff, ebenso für welchen Job sich der Bewerber/die Bewerberin interessiert. Schreiben Sie den ersten Satz aus dem Bauch heraus und denken daran, was Sie an der Stelle interessiert und warum Sie Ihren Beruf lieben. Holen Sie sich dazu Inspirationen bei unseren Vorlagen.

Im Mittelteil beschreiben Sie Ihre Kompetenzen, Ihre Tätigkeiten, Ihre Projekte. Aber – Bitte wiederholen Sie nicht die Angaben aus Ihrem Lebenslauf.

Der Schlussteil dient dazu, dem Unternehmen explizit zu sagen, dass Sie sich für ein Vorstellungsgespräch interessieren und sich auf eine Einladung dafür freuen. Man kann hier seine Gehaltsvorstellungen angeben. Wenn man das macht, empfehlen wir, einen Verhandlungsspielraum mit einzubauen, wie: „Meine Gehaltsvorstellung liegt zwischen 40.000 und 42.000 Euro brutto p.a. So legt man sich selbst nicht fest und gibt dem Unternehmen Variationsmöglichkeiten.

Das Anschreiben beendet man „Mit freundlichen Grüßen“ – es folgt kein Satzzeichen, sondern die Unterschrift und ggf. noch einmal der Name. Wer möchte und genügend Platz hat, kann anschließend die Anlagen aufführen.

Allgemeiner (nicht unumstößlicher Grundsatz): Das Anschreiben sollte eine DIN A4 Seite nicht überschreiten.

Locker oder sachlich?

Die Formulierungen im Anschreiben könnten kreativ und locker sein – aber nur, wenn man sich bei einem für die Form passenden Unternehmen bewirbt. So kann die Bewerbung für die Kreativbranche ausgefallen und vielleicht ein wenig bunt gestaltet werden, während man zum Beispiel die Unterlagen für einen Job in der Finanzbranche sachlich und seriös aufbaut.

Besonderen Vorrang hat jedoch, dass man authentisch bleibt und sich nicht verstellt. Wer sich in der Bewerbung und später beim Vorstellungsgespräch zu sehr anpasst, hat im eventuell späteren Arbeitsalltag sicher Probleme, weil der Arbeitgeber etwas anderes erwartet.

Anschreiben in der Bewerbung per E-Mail

Wenn Sie Ihre Bewerbung online versenden, werden Sie alle Unterlagen inkl. des Bewerbungsanschreibens sicher in einer pdf-Datei zusammenfassen. Man könnte aber auch das Anschreiben als Text der E-Mail verwenden und im Anhang darauf verzichten. Beides hat Vor- und Nachteile.

Wenn Sie das Anschreiben im Anhang integrieren, müssen Sie einen ansprechenden Text für Ihre Mail kreieren, damit der Empfänger weiß, mit wem er es zu tun hat. Denken Sie bitte auch daran, dass die angehängte Datei eine bestimmte Größe (empfehlenswert sind maximal 3 MB) nicht überschreiten sollte.

Sind alle Unterlagen in einer Datei, erleichtert das dem Empfänger das Ausdrucken und ggf. Speichern.

Vorlagen und Beispiele für Muster zum Bewerbungsanschreiben stellen wir Ihnen ebenso wie Tipps zur Formulierung des Anschreibens auf unserer Homepage zu Verfügung.