Es gibt die Chance für den (guten) ersten Eindruck bekanntlich nur einmal. Das gilt nicht nur, wenn Sie jemandem zum ersten Mal in Ihrem Leben persönlich gegenüber stehen, sondern auch für Ihre Stellenbewerbung.

Mit Ihrem Anschreiben zur Bewerbung haben Sie die Chance, dass der Personalchef Sie zumindest wohlwollend in Erinnerung behält. Besser noch, dass er Sie kennenlernen möchte!

Bei der Initiativbewerbung mit IPSER haben Sie die Chance, Ihren neuen Arbeitgeber auszusuchen!

Der Aufbau des Anschreibens ist formal geregelt, wir finden die Einleitung, den Hauptteil und den Schlussteil. Das sind Fakten, an denen man sich orientieren kann.
Was ganz einfach klingt, bereitet vielen von uns Probleme.  Was wollen wir bereits im Anschreiben übermitteln?
Natürlich unsere fachlichen und sozialen Kompetenzen und die eigene Motivation. Unser Hauptanliegen  und erstes Etappenziel ist und bleibt dabei das Vorstellungsgespräch.
Man könnte durchaus sagen, dass wir uns positiv selbst darstellen sollen und müssen, denn es zählt die Wahrnehmung des Empfängers. „Darstellen“ ist aber nicht im Sinn von „verstellen“  gemeint oder dass wir übertreiben bzw. einiges beschönigen sollten.  Der Leser der Bewerbung soll uns im Ansatz kennenlernen und sich ein Bild von uns machen können.

Nun kommt der Punkt, der uns zur Verzweiflung bringen kann: WIE übermittele ich all das in Textform?
Die banalen Ratschläge sind mitunter die Besten, so auch in diesem Fall: Übung macht den Meister!
Formulieren Sie Ihr Anschreiben zur Bewerbung so oft neu, bis Sie selbst vollkommen zufrieden sind und dahinter stehen können.
Lesen Sie die Bewerbungen von anderen, sei es aus Ihrem persönlichen Umfeld oder im Internet.
Machen Sie sich Stichpunkte über Dinge, die Sie auf jeden Fall im Anschreiben integrieren wollen und über No-Gos.
Lassen Sie Ihre Bewerbung von Freunden, Bekannten und Verwandten gegenlesen, Sie werden wertvolle Tipps erhalten, was besser gemacht werden könnte!

Mit unserer Bewerbung verhält es sich wie mit der Reklame für einen leckeren Schokoladenpudding. Wir sehen das Bild davon, lesen oder hören den Text des Werbespots und bekommen Appetit, möchten am liebsten sofort losgehen, um ihn zu kaufen.
Das wäre auch das optimale Ergebnis unserer Stellenbewerbung:  Der Personalchef hat das Gefühl, dass er uns unbedingt kennenlernen will. Weil ihm vielleicht im anderen Fall etwas entgehen würde.

Schon wieder sind wir bei unserer Kardinalfrage: „Wie macht man das am besten?“ Für die Textformulierung gibt es kein Patentrezept, weil bekanntlich nicht jeder von uns den gleichen Geschmack hat. Vielleicht mag der eine Recruiter eine kleine Prise Frechheit, während ein anderer Personalchef rein sachliche und informative Formulierungen bevorzugt.

Wichtige Informationen für das Anschreiben zur Bewerbung

Bei der Formulierung Ihres Anschreibens sollte Folgendes beachtet werden:

  • keine Rechtschreib- und Grammatikfehler, korrekter Aufbau, stichpunktartiger Mittelteil, nicht mehr als eine DIN A4-Seite,
  • auf die Anwendung des Konjunktivs (würde, könnte, möchte usw.) wird weitgehend verzichtet,
  • Standardformulierungen und Floskeln werden nicht verwendet,
  • es werden so wenig Sätze wie möglich verwendet, die mit „Ich…..“ beginnen,
  • auf keinen Fall werden ganze Passagen oder Anschreiben von anderen Quellen kopiert,
  • Textbausteine aus anderen Teilen Ihrer Bewerbung gehören nicht ins Anschreiben.

Die Formulierung der Textpassagen ist ein wichtiger Teil, der oft unterschätzt wird.  Also verwenden Sie bitte viel Zeit und Mühe darauf, denn Ihre Bewerbung ist eigentlich schon der erste Beweis Ihrer Motivation und Ihres Könnens.

Auch optisch können Sie etwas tun und Ihre Unterlagen individuell gestalten.  Lesen Sie dazu: „Aufmachung der Initiativbewerbung“

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