Sie wollen eine Initiativbewerbung absenden?

Zuerst einmal beglückwünschen wir Sie zu diesem Entschluss, denn diese Art der Bewerbung hat schon oft zum Erfolg geführt!

Nun geht es daran, die Unterlagen zu erstellen und darauf sollte man viel Mühe und Zeit verwenden. Was ist das Erste, was der Personalchef meistens von einer Bewerbung zu sehen bekommt? Genau – das Deckblatt!

Das Deckblatt ist bei der Bewerbung formal nicht notwendig, aber es macht durchaus Sinn, denn es kann erste Informationen enthalten und vor allem Interesse wecken. Was sollte man auf dem Deckblatt erfassen und wie sollte es aussehen? Das Layout lässt sich kreativ gestalten, zum Beispiel mit Grafikelementen, dezent farbig unterlegten Textfeldern und verschiedenen Schriftgrößen.

Das Motto könnte lauten: Kreativ sein, aber nichts übertreiben! Ist man mit der Gestaltung zufrieden, platziert man ein gelungenes Foto (am besten eines, das vom Profi erstellt worden ist) im oberen oder mittleren Bereich. Hier ist keine bestimmte Größe vorgeschrieben und man sollte die Chance wahrnehmen, sich vorteilhaft zu präsentieren. Will man dem Personalchef die Arbeit erleichtern, vergibt man auf dem Deckblatt einen Betreff möglichst im oberen Drittel.
Er sollte lauten „Bewerbung als…….“ oder „Bewerbung um…..“.
Es folgen die Kontaktdaten wie Name, Anschrift und E-Mailadresse. Das ersetzt allerdings die Angabe der Kontaktdaten in den anderen Teilen der Bewerbung nicht!

Falls Sie Ihre Initiativbewerbung per E-Mail versenden, denken Sie bitte an die Dateigröße und komprimieren diese gegebenenfalls, damit Ihre Mail nicht unter Umständen im Spam-Ordner landet oder das Postfach des Adressaten verstopft.

Fazit:
Das Deckblatt kann die erste Chance dafür sein, dass sich der Personalchef Ihre Bewerbung genauer ansieht. Es kann im schlimmsten Fall allerdings auch dazu führen, dass die Unterlagen auf Anhieb bei Seite gelegt werden.

 *© Matthias Stolt@fotolia.com