Ein Unternehmen ist wie ein Präzisionsuhrwerk. Solange sich alle Rädchen einwandfrei drehen, funktioniert es gut und genau. Sobald aber nur eines dieser Rädchen seinen Dienst nicht mehr einwandfrei tut, kann das ganze Uhrwerk stehen bleiben.

Manches Unternehmen sucht auf dem verdeckten Stellenmarkt nach neuen Rädchen also nach neuen Mitarbeitern. Entdecken Sie mit uns dieses Terrain.

Also sollte es das Anliegen der Führungskräfte sein, dieses Uhrwerk am Laufen zu halten und auf die einzelnen Rädchen, also die Mitarbeiter acht zu geben.
Oft klappt das sehr gut. Es gibt Chefs, die können mitreißen, Ihre Mitarbeiter motivieren und loben, und haben nebenbei noch ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme.
Andere Vorgesetzte nehmen es für selbstverständlich hin, wenn alles funktioniert und machen sich erst dann Gedanken, wenn etwas schief läuft.
Ja und dann gibt es noch die Chefs, bei denen das Sprichwort „Der Fisch stinkt vom Kopf“ tagtäglich umgesetzt wird. Es wird kritisiert, kein Mitarbeiter leistet genug und fast jeder Kollege ist froh, wenn endlich Feierabend ist.

Wussten Sie schon, dass sich seit 2003 die Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen verdoppelt haben und dass 15 Prozent aller Krankentage auf Erkrankungen beruhen, die seelisch bedingt sind?

Was kann man als Arbeitnehmer tun, wenn man bemerkt, dass man im Betrieb Probleme hat und eigentlich schon mit Bauchschmerzen zur Arbeit geht? Allem voran steht natürlich die Ursachenfindung. Vieles lässt sich nämlich regeln, auch wenn das unwahrscheinlich erscheint.

Das Gespräch suchen

Versuchen Sie, mit Ihren Vorgesetzten (bzw. Kollegen) zu reden. Argumentieren Sie sachlich, schildern Ihre Probleme und bieten bestenfalls Lösungen an. Wenn man Probleme nicht anspricht, können diese auch nicht gelöst werden!

Verantwortung übernehmen

Übernehmen Sie Verantwortung! Das heißt nicht, dass Sie Chef werden sollen, sondern dass Sie Verantwortung für Ihr eigenes Handeln und Tun übernehmen und sich nicht in eine passive Rolle begeben. Das beginnt übrigens bereits beim eigenen Denken!

Selbstmotivation im Job

Nicht jedem Vorgesetzten ist es gegeben, die Leistung der Mitarbeiter anzuerkennen und ihnen Wertschätzung entgegen zu bringen. SIE selbst wissen aber, was sie leisten und was Sie können. Loben und belohnen Sie sich ruhig einmal selbst! Versuchen Sie negative Gedanken zu verbannen. Sie kennen sicher die Weisheit, dass aus Gedanken Worte werden und aus Worten Taten. Das trifft auch für positive Gedanken zu und positives Denken lässt sich erlernen.

Achtsamkeit

Unter Achtsamkeit kann man sowohl Aufmerksamkeit verstehen als auch Entspannung bzw. Stressabbau. Hier finden Sie weitere Schlüssel zu einem positiveren Arbeitstag. Achten Sie auf sich und Ihre Bedürfnisse, seien aber auch Kollegen und Vorgesetzten gegenüber aufmerksam und sehen andere Anliegen und Probleme. Das hört sich für einige von Ihnen in der heutigen Ellenbogengesellschaft vielleicht ein wenig merkwürdig an. Aber – versuchen Sie es doch einfach einmal!
Sie selbst sollten bei sich regelmäßig für Entspannung und die eigene Zufriedenheit sorgen!

Respekt und Achtung

Behandeln Sie andere so, wie Sie selbst behandelt werden wollen! Versuchen Sie freundlich und gelassen zu bleiben und Emotionen nicht am Arbeitsplatz auszuleben. Mitunter sollte man sich klar machen, dass Kritik meist nicht an der eigenen Person, sondern an der Tätigkeit ausgeübt wird. Manchmal muss man gewisse Sachen auch einfach ignorieren, denn man kann und wird andere nicht ändern.

Jobwechsel

Wenn man aber so gar nichts ändern kann und vielleicht sogar gemobbt wird, dann sollte man ernsthaft über einen Wechsel des Arbeitsplatzes nachdenken. Überprüfen Sie, ob und wann Sie Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein haben.