Deckblätter Initiativbewerbung

Warum Sie auf ein Deckblatt nicht verzichten sollten!

Sie sind dabei, Ihre Bewerbungsmappe zusammenzustellen und überlegen, ob Sie ein Deckblatt gestalten sollen oder nicht. Was spricht für ein Bewerbungsdeckblatt? Ein Deckblatt kann dazu dienen, für Sie als Bewerber/Bewerberin ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen und als positive Erinnerung im Gedächtnis vom betreffenden Personaler zu bleiben.

Das Bewerbungsdeckblatt ist - im Gegensatz zu Anschreiben und Lebenslauf - formal nicht vorgeschrieben, sondern eine freiwillige Beigabe zu Ihrer Bewerbung. Nehmen Sie sich Zeit für die Erstellung, damit Sie die Chance des ersten positiven Eindrucks optimal nutzen können.

Das Deckblatt in der Bewerbungsmappe

Welches die richtige Stelle für das Deckblatt ist - darüber besteht keine Einigkeit. Oft wird empfohlen, es hinter dem Anschreiben zu platzieren, denkbar ist ebenso, es als erste Seite der Bewerbungsmappe zu nutzen. Denken Sie bitte daran, dass alle Teile Ihrer Bewerbung gleich oder zumindest ähnlich gestaltet werden sollten, damit sie eine Einheit bilden.

Inhaltliche Gestaltung des Deckblatts

Welche Angaben gehören auf das Deckblatt? Wir empfehlen, zuerst die von Ihnen gewünschten Textteile festzulegen. Das beginnt bei der Überschrift. Sie wird meist „Bewerbung“ oder „Initiativbewerbung“ lauten. Danach folgt ggf. die Berufsbezeichnung, also oft die Stelle, um die man sich bewirbt. Bei einer Initiativbewerbung ohne Stellenausschreibung fügen Sie Ihren Beruf ein bzw. die Berufsbezeichnung für Ihren neuen Job. Unbedingt sollte Ihr Name seinen Platz auf dem Dokument finden, Sie können dazu weitere Angaben wie Adresse und E-Mail machen.

Wenn es passt, kann man hier noch die Bestandteile der Bewerbung auflisten, berufliche Abschlüsse erfassen oder einen eigenen Leitspruch hinzufügen. Kurzum - alles was zur Aufwertung Ihrer Bewerbung beiträgt, kann verwendet werden. Schauen Sie sich dazu gern unsere Vorlagen für Deckblätter an. (Sie können jede Vorlage herunterladen.)

Nicht zu empfehlen sind doppelte Angaben innerhalb Ihrer Stellenbewerbung. Es ist zum Beispiel nicht sinnvoll, auf dem Deckblatt ein Kurzprofil einzufügen, das sich später im Lebenslauf wiederholt. Das langweilt und führt schnell dazu, dass die Unterlagen nur überflogen werden und wichtige Details untergehen.

Das Bewerbungsfoto

Auf dem Deckblatt findet man fast immer ein Foto des Bewerbers/der Bewerberin, das größer ausfällt als das übliche Bewerbungsfoto auf der rechten oberen Ecke des Lebenslaufes. Wir empfehlen Ihnen, für ein wirklich gelungenes und ansprechendes Foto den Service eines professionellen Fotografen in Anspruch zu nehmen. Er kann Sie im wahrsten Sinn des Wortes ins rechte Licht rücken und Ihre Vorzüge betonen. Sie müssen dazu zuvor das passende Outfit wählen, Frisur und Accessoires darauf abstimmen. Was ist noch zu beachten? Lesen Sie dazu unseren Artikel „7 Tipps und Anregungen für ein gutes Bewerbungsfoto“.

Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland - im Gegensatz zu manch anderen Ländern - obligatorisch, nur wenige Firmen verzichten aus Gleichstellungsgründen darauf.

Layout und farbliche Elemente

Steht das Textgerüst, können Sie anfangen, sich Gedanken über die optische Aufmachung des Deckblatts zu machen. Das kann ganz minimalistisch geschehen, wie zum Beispiel mit schwarzer Schrift, einigen wenigen Informationen und einem einfachen Foto. Es kann und darf jedoch wesentlich aufwändiger und bunter werden. Man kann grafische Formen einfügen, farbige Akzente setzen, das Foto anpassen und bearbeiten. Natürlich kann die Bewerbung in einem kreativen Beruf anders, farbiger und ungewöhnlicher ausfallen als üblich. Eines ist unerlässlich: Das Deckblatt sollte optisch immer zu Ihnen, dem Beruf und der Branche passen. Authentizität ist hier das Zauberwort. Bleiben Sie sich selbst treu! Versetzen Sie sich immer in die Lage des Empfängers, schauen sich Ihr gestaltetes Deckblatt an und überlegen, welche Rückschlüsse man auf die Person dahinter ziehen wird.

Zwei Beispiele: Stellen Sie sich zuerst eine ganz einfache, schlichte Bewerbung vor. Auf dem Deckblatt ist ein Bewerbungsfoto von einer Person, die recht verlegen und ernst in die Kamera schaut, der Titel lautet in Normschrift „Bewerbung“ und unter dem Foto ist lediglich der Name zu finden.

Bei der zweiten Bewerbung ist der Titel farbig und als Überschrift gestaltet, das Bild des Bewerbers/der Bewerberin ist entgegen der Norm im Querformat und zeigt einen fröhlichen, strahlenden Menschen. Name und Adresse sind dazu farbig passend in einem gesonderten Feld untergebracht und man entdeckt auf Anhieb einige positive Merkmale, die kurz und prägnant geschildert werden.

Würden Sie die erste Person als extrovertiert, motiviert und mitreißend empfinden?

Unsere Tipps zum Deckblatt

  1. Machen Sie mehrere Entwürfe, spielen Sie mit Formen, Schriften und Gestaltung.
  2. Drucken Sie Ihre Entwürfe aus. Vieles sieht anders aus, wenn man es in der Hand hält, als digital auf dem Bildschirm.
  3. Laden Sie sich unsere Deckblattmuster kostenlos herunter und lassen sich bei Ihrer Ideenfindung unterstützen.

Wir stellen Ihnen für jeden Bereich Ihrer Stellenbewerbung Vorlagen und kostenlose Muster zum Download zur Verfügung.

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