Anschreiben Bewerbung Beispiele - kostenlos als PDF oder Word downloaden!

Was macht das Anschreiben neben dem Lebenslauf für Ihre Stellenbewerbung so wichtig? 400 Bewerbungen auf eine ausgeschriebene Stelle und 20 Sekunden für die erste Entscheidung des Personalchefs. Daraus resultiert oft schon die Entscheidung: Absage oder Einladung zum Vorstellungsgespräch. So oder so ähnlich sieht oft die Abwicklung von Stellenbewerbungen in den Unternehmen aus.

Wussten Sie überhaupt schon, wie wenig Zeit ein Personaler gerade in großen Unternehmen hat, um Stellenbewerbungen zu sichten? Bleiben wir bei unserem Beispiel. Stellen Sie sich vor, die Position einer Sekretärin soll neu besetzt werden. In kürzester Zeit trudeln mehrere Hundert Bewerbungen für diesen Job ein. Jede Bewerbung besteht mindestens aus Lebenslauf und Bewerbungsschreiben inkl. Anlagen. Es gibt aber nur ein oder vielleicht zwei Mitarbeiter, die diese ganzen Unterlagen sichten müssen. Und sie haben keine vier Wochen dazu Zeit, sondern es muss schnell gehen. Also entscheidet der erste Eindruck. Wie schafft man es, dass die eigene Bewerbung auf dem ersten positiven Stapel landet?

Neben vielen Informationen finden Sie auf unserer Homepage

  • Professionelle Anschreiben-Muster
  • Anschreiben als Word Vorlage
  • Bewerbung Anschreiben
  • Kurzes Anschreiben-Muster
  • Gutes Anschreiben
  • Blindbewerbung Anschreiben

Das Wichtigste in 5 Punkten

Was ist beim Bewerbungsschreiben besonders wichtig?

  1. Das Anschreiben darf keine Fehler haben
  2. Gestalten Sie das Bewerbungsschreiben leserfreundlich
  3. Halten Sie sich an den formalen und üblichen Aufbau
  4. Bleiben Sie in allen Teilen authentisch
  5. Ihre Angaben müssen wahrheitsgetreu und nachweisbar sein.



Tipps für erfolgreiches Anschreiben

Das Anschreiben zur Bewerbung wird nicht mal eben in wenigen Minuten mit gutem Inhalt und ohne Fehler auf dem Computer getippt. Jedenfalls dann nicht, wenn Sie damit Eindruck machen und den Job ergattern wollen. Sie glauben nicht, dass Sie es schaffen, eine einzigartige Einleitung für dieses wichtige Dokument zu schreiben? Wir sind sicher: Sie schaffen das! Lesen Sie dazu aufmerksam unsere Tipps und Ratschläge.

Machen Sie sich zuerst bewusst, dass Ihre Stellenbewerbung vorrangig eines ist: Werbung in eigener Sache. Sie wollen von sich überzeugen und benötigen dazu eine Marketingstrategie. Lesen Sie dazu die eine oder andere Vorlage und Anschreiben-Muster. Sie werden sehen, dass sich viele schon in der Einleitung vom Inhalt her unterscheiden.

Was nicht im ersten Satz stehen darf

Für jedes Anschreiben gilt: Der erste Satz muss den Leser gefangen nehmen und einladen, weiterzulesen. „Hiermit bewerbe ich mich um…..“, das ist der schlechteste Anfang, den es geben kann. Ebenso wie „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen“ oder „Ich würde mich gern bewerben“. Auch das sind Einleitungssätze für das Bewerbungsanschreiben, die kein Mensch braucht und die inflationär gebraucht werden.

Einer unserer Beispielsätze wird gefühlt in jedem zweiten Anschreiben verwendet. Also ist auf Anhieb beim Personaler Langeweile vorprogrammiert. Dass Sie sich um eine Arbeitsstelle, einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum bewerben, geht aus dem Betreff Ihres Anschreibens hervor. Also müssen Sie nicht im ersten wichtigen Satz betonen, dass Sie sich bewerben. Das Gleiche gilt für die Erwähnung, worum Sie sich bewerben. Auch das wurde bereits in der Betreffzeile verarbeitet. Sie würden sich gern bewerben? Dann machen Sie das doch und verwenden nicht den Konjunktiv! Sie haben großes Interesse an dem ausgeschriebenen Job? Das wird vorausgesetzt und muss keine Erwähnung finden.

Es gibt ähnliche oder andere oft verwendete Sätze, die signalisieren: „Hier hat sich der Bewerber/die Bewerberin keine Gedanken gemacht, sondern irgendwelche Floskeln verwendet.“ Bedenken Sie immer: Ihre Stellenbewerbung ist die erste Arbeitsprobe, die ein potentieller Arbeitgeber von Ihnen zu sehen bekommt. Machen Sie sich also über den Inhalt jeden einzelnen Satzes Gedanken und sehen sich dazu auch gern unsere Anschreiben- Muster an.

Der erste Satz entscheidet?

Das wichtigste für den ersten Satz ist Ihr Alleinstellungsmerkmal. Dieser USP (Unique Selling Proposition) ist ein wichtiges Kriterium in der Verkaufspsychologie. Genau diese Erkenntnis sollten Sie sich zu Nutze machen. Überlegen Sie, fragen andere nach ihrer Meinung über Sie und reflektieren Ihre bisherigen Erfahrungen. Was unterscheidet Sie im beruflichen Feld von anderen, was macht Sie einzigartig? Was bewegt Sie als Schüler, genau diese eine Ausbildung machen zu wollen? Warum möchten Sie ein Praktikum absolvieren? Welchen Inhalt soll Ihr berufliches Leben haben?

Das können viele Dinge sein.

  • Vielleicht wussten Sie schon als kleines Kind, dass Sie später einmal Dinge reparieren wollen.
  • Sie haben Ihre Ausbildung aus bestimmten Gründen absolviert.
  • Hatten Sie ein besonderes Erlebnis, dass Sie zu Ihrem Studium/ Ihrem Beruf geführt hat?
  • Es kann sein, dass Sie ein besonderes Vorbild hatten oder aber,
  • dass Sie erst nach Umwegen zu Ihrem jetzigen Beruf gefunden haben.
  • Was macht Sie einzigartig und unterscheidet Sie von anderen BewerberInnen?
  • Welchen Mehrwert bieten Sie einem Unternehmen?

Im ersten Satz können Sie auch erklären,

  • warum Sie Ihren Beruf lieben,
  • was Sie erreichen wollen oder
  • warum Sie genau bei dem Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, arbeiten möchten. (Eine Ausnahme beim Unternehmensbezug bildet die i-Bewerbung. Wir erklären Ihnen weiter unten, warum das so ist).

Sie können auch gleich am Anfang, also in der Einleitung, einen Unternehmensbezug herstellen:

  • Vielleicht kennen und verwenden Sie Produkte des Unternehmens
  • Welche Herausforderungen möchten Sie meistern?
  • Es ist möglich, dass Sie die Unternehmenskultur oder die Unternehmensziele begeistern.

Das klingt jetzt alles nach viel Arbeit? Das stimmt! Investieren Sie Zeit und Mühe – es wird sich lohnen! Geben Sie sich die notwendige Zeit, die Sie benötigen, um an Ihrer wirklich guten Bewerbung zu feilen. Fragen Sie sich, was Sie in Zukunft tun wollen, was Ihre Kompetenzen sind, warum Sie Ihren Beruf lieben.

Als Grundregel gilt: Die Länge vom Anschreiben sollte eine DIN A4-Seite nicht überschreiten. Das werden Sie auch anhand der Anschreiben-Muster auf unserer Homepage feststellen.

Zum Aufbau und Format des Anschreibens kommen wir später.

Unterschiede beim Anschreiben

Wenn Sie Ihr Bewerbungsanschreiben verfassen, sollten Sie sich danach richten, ob Sie sich klassisch, initiativ oder mit i-Bewerbung auf Stellensuche machen. Manches muss man nämlich anders formulieren, auch wenn der Inhalt ähnlich ist.

Klassische Bewerbung

Hier bewerben Sie sich auf eine konkrete Ausschreibung. Sei es eine gedruckte Stellenanzeige, ein Job auf einer Jobbörse oder eine Bewerbung auf der Homepage des Unternehmens.

Bezug zum Unternehmen

Sie müssen (wie auch der Initiativbewerbung) gute Vorarbeit leisten und gründliche Recherche betreiben. Suchen Sie so viel Informationen wie möglich über das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben. Was sind die Kernaufgaben? Wie ist die Firmenphilosophie? Ergründen Sie die Unternehmensgeschichte, lernen Sie virtuell vielleicht schon Vorgesetzte oder Kollegen kennen. Finden Sie Ihren Ansprechpartner für die Bewerbung. All diese Informationen können Sie nicht nur in Ihrem Anschreiben verwenden, sondern später auch im Vorstellungsgespräch.

Hier ein paar Tipps zur Recherche:

  • In Suchmaschinen finden Sie viele Informationen über ein Unternehmen
  • Suchen Sie die Firmenhomepage und schauen Sie sich den Inhalt gründlich an
  • Lesen Sie Rezensionen
  • Forschen Sie in den Sozialen Netzwerken

Im Mittelteil des Anschreibens können Sie dann Bezug auf die Stellenausschreibung nehmen und hier Informationen, die Sie gesammelt haben, einbauen.

Dieser Teil des Bewerbungsanschreibens dient auch dazu, dass das Unternehmen Sie ein wenig kennenlernt. Es macht jetzt aber keinen Sinn, Ihre Fähigkeiten und Qualifikationen aus dem Lebenslauf in Textform umzuschreiben. Betreiben Sie ein wenig Story-Telling. Berichten Sie in wenigen Sätzen über sich, Ihre Erfolge, Ihre Stärken und nutzen dafür gern eine spezielle Erfahrung oder ein besonderes Projekt. (Nutzen Sie hierzu auch die eine oder andere Vorlage unserer Anschreiben-Muster.)

Ihre Skills bringen Sie ebenfalls im Mittelteil von Ihrem Bewerbungsanschreiben unter - bestenfalls in Stichpunkten und auch wieder unique. „Teamfähig“, „kommunikativ“ und „flexibel“, das sind Eigenschaften, die immer wieder in Stellenbewerbungen zu finden sind. Formulieren Sie Ihre Kompetenzen so, dass es individueller und aussagekräftiger wird!

Der Schlussteil beim Anschreiben dient dazu, noch einmal Ihr Interesse zu bekunden und wichtige Informationen wie möglicher Arbeitsbeginn oder Reise- und Umzugsbereitschaft unterzubringen. Die Gehaltsvorstellung sollte man nur dann erwähnen, wenn das in der Stellenanzeige ausdrücklich gefordert wird.

Initiativbewerbung

Wenn Sie die Initiative ergreifen und sich ohne konkrete Stellenausschreibung bei einem Unternehmen um einen Job bewerben, müssen Sie das Anschreiben ein wenig anders gestalten. Der Aufbau ist bei allen Bewerbungsschreiben identisch.

Da Sie auf keine Stellenausschreibung Bezug nehmen können, müssen Sie noch mehr mit Ihrem eigenen Profil punkten. Denn Sie wissen nicht, was ein Unternehmen erwartet und müssen sich also umso besser verkaufen. Es gibt keinen Anhaltspunkt, was gefordert ist und was erwartet wird. Das hat aber für Sie sogar einen Vorteil. Man kommt nicht in Versuchung, das eigene Profil anzupassen oder eine Bewerbung deshalb nicht abzuschicken, weil sich die eigenen Kompetenzen nicht mit den Anforderungen einer Stellenausschreibung decken.

Bei einer Initiativbewerbung sind Sie der aktive Part und agieren anstatt zu reagieren. Auf was sollten Sie achten? Unsere Tipps:

  • Recherchieren Sie, wie oben beschrieben über das Unternehmen, bei dem Sie sich initiativ bewerben wollen.
  • Der Betreff enthält keine konkrete Stelle, sondern Ihre Wunschtätigkeit. „Bewerbung als…..“
  • Versuchen Sie, einen Ansprechpartner zu finden. Ist das nicht möglich, verwenden Sie bitte „Sehr geehrte Damen und Herren“.
  • Seien Sie im Text selbstbewusst, aber nicht überheblich.

Initiativbewerbungen sind oft sehr erfolgreich, denn die Zahl der Mitbewerber ist sehr gering.

i-Bewerbung

Die i-Bewerbung ist eine besondere Form der Initiativbewerbung. Sie ist entschieden weniger arbeitsintensiv für Bewerber als die vorherigen beiden Bewerbungsformen, aber sehr effektiv. Der Unterschied: Sie müssen nicht aufwändig nach Unternehmen und deren Schwerpunkten recherchieren, denn bei der i-Bewerbung mit IPSER werden Firmen nach Ihren ausgewählten Branchen und Ihrem Wunschgebiet angeschrieben. Das Besondere: Sie bewerben sich auf dem Verdeckten Stellenmarkt. Der Verdeckte Stellenmarkt umfasst all die Stellen, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden und das sind viel mehr, als Sie vielleicht erwarten. Rund 2/3 aller freien Stellen werden nämlich nicht klassisch ausgeschrieben. Das hat viele verschiedene Gründe, die Ihnen zu Gute kommen. Oft genug trifft Ihre i-Bewerbung genau zum richtigen Zeitpunkt beim Unternehmen nahezu konkurrenzlos ein. Nicht umsonst verzeichnet IPSER in seiner über 20jährigen Tätigkeit schon über 3.000 zufriedene Kunden. Seien auch Sie dabei!

Sie selbst können sich also durch unsere Unterstützung intensiv dem Verfassen Ihrer Bewerbungsunterlagen widmen. Und Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf und Ihre anderen Unterlagen noch mehr zu dem machen, was sie sein können: Interessante Unikate.

Kommen wir jetzt dazu, wie Sie Ihr Bewerbungsschreiben am besten formatieren und auch optisch gekonnt in Szene setzen.

Aufbau und Inhalt eines Anschreibens

Ihr Anschreiben sollte an verschiedene Gegebenheiten angepasst werden. Es kann klassisch, konventionell, originell, kreativ, modern oder innovativ sein. Wie Sie Ihr Bewerbungsschreiben gestalten und formulieren hängt zum Beispiel davon ab, in welcher Branche und mit welchem Beruf Sie sich bewerben.

Bei einem kreativen Beruf - vielleicht als Designer - werden Sie ein anderes Layout wählen, als für die Bewerbung als Kaufmann. Die Ausdrucksweise im Anschreiben sollte immer der Form entsprechen und höflich sein. Hier gibt es allerdings auch wieder Unterschiede und Sie müssen sich entscheiden, ob Sie sehr förmlich schreiben oder ein wenig entspannter.

Nicht ganz außer Acht lassen darf man dabei auch nicht die eigene Persönlichkeit. Anhand des Schreibstils macht sich der Leser ein Bild vom Bewerber/ von der Bewerberin. Deshalb sollte man im Anschreiben authentisch bleiben. Ein Beispiel: Sie lassen Ihre Bewerbung von einem Freund schreiben, der unendlich viele Fremdworte benutzt. Sie dagegen drücken sich für jeden verständlich aus und kennen nicht einmal alle Begriffe, die im Bewerbungsschreiben verwendet worden sind. Das wird spätestens beim Vorstellungsgespräch auffallen.

DieFormatierung des Anschreibens

Für die Formatierung von privaten und geschäftlichen Briefen gelten formale Vorschriften. Sie können sich dafür immer an der DIN 5008 orientieren, die Ihnen genau vorgibt, welche Angabe auf einem DIN A4 Bogen wohin gehört. Außer in Berufen, wo die Einhaltung dieser Norm zum Alltag gehört, wird wahrscheinlich niemand kontrollieren, ob Sie jedes Detail, jeden Zeilenabstand und jeden Millimeter eingehalten haben. Die DIN 5008 sollte aber als wichtiger Anhaltspunkt für die Formatierung des Anschreibens gelten.

Anordnung der einzelnen Daten im Anschreiben

Wir geben hier nur einen kurzen Überblick zur Formatierung des Bewerbungsschreibens ohne genau darauf einzugehen, wieviel Abstand Sie zum Rand haben müssen und wieviel Zeilen zwischen den verschiedenen Feldern sein sollten.

  • Ganz nach oben gehört Ihr Absender. Also Ihr Name, Ihre Adresse und Ihre E-Mail. Ob Sie diese Angaben mittig oder links- bzw. rechtsbündig ausrichten, ist Ihnen überlassen.
  • Darunter ist dann linksbündig das Anschriftenfeld zu finden. Wenn man das Feld nutzt, ist bei einem Versand der Bewerbungsunterlagen darauf zu achten, dass es ggf. in das Sichtfenster eines Briefumschlags passt.
  • Es folgt – nun rechtsbündig – das Datum. Gern mit der Ortsangabe.
  • Im Betreff nimmt man entweder die Angaben aus dem Stellenangebot auf oder schreibt „Bewerbung“ bzw. „Initiativbewerbung als…..“
  • In der folgenden Anrede nennt man entweder einen konkreten Ansprechpartner oder verwendet „Sehr geehrte Dame und Herren“
  • Jetzt kommt der Text. Inhaltlich und optisch gut aufgeteilt, sehr gern mit Stichpunkten versehen.
  • Als Grußformel verwendet man nahezu immer „Mit freundlichen Grüßen“
  • Zum Schluss findet man die Unterschrift (eingescannt) und noch einmal den Namen.

Farbe und Fettungen im Text

Fettungen dienen dazu, bestimmte Teile des Textes hervorzuheben. So wird die Betreffzeile oftmals fett geschrieben. Auch im Text sind solche Hervorhebungen möglich. Achten Sie aber bitte darauf, dass es bei möglichst wenig Fettungen bleibt. Ein Text lässt sich sonst sehr schlecht lesen, wirkt unruhig und unübersichtlich.

Das gleiche gilt für Farben im Text des Anschreibens und das Kursivschreiben. Man kann durchaus die Betreffzeile oder auch den Namen des Absenders farblich gestalten. Aber auch hier ist weniger oft mehr.

Schriftarten und Textformatierung für das Bewerbungsanschreiben

So schön es vielleicht aussehen mag, eine ausgefallene Schriftart zu verwenden – bitte bleiben Sie bei den Standardschriftarten Times und Arial. Der Grund dafür ist ganz einfach. Nicht alle Menschen nutzen die gleichen Office-Programme. Und so kann es kommen, dass Ihre Bewerbung durch eine falsche Schriftart beim Empfänger nahezu unleserlich wird. Kein Personaler wird sich die Arbeit machen, Ihre Bewerbungsunterlagen umzuformatieren, damit er sie entspannt lesen kann.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Text in der Darstellung zu formatieren: Rechts- oder linksbündig, zentriert oder als Blocksatz. Für den Text Ihres Anschreibens scheiden rechtsbündig und zentriert völlig aus. Bleiben der Blocksatz oder die linksbündige Formatierung. Dafür gibt es keine zwingende Vorschrift. Allerdings muss man beachten, dass beim Blocksatz jede Zeile eine bestimmte Zeichenanzahl haben sollte. Sonst entstehen breite, unschöne Lücken, die die Lesbarkeit des Textes beeinträchtigen. Hier ein Beispiel:

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Im oberen Beispiel wurde der Text linksbündig gestalten, darunter im Blocksatz. Entscheiden Sie selbst: Was liest sich besser?

Als Schriftgröße empfehlen wir 10, 11 oder 12. Besonders schön und angenehm zu lesen sind die Bewerbungsunterlagen am Monitor, wenn die Schriftgröße in allen Teilen der Bewerbung gleich groß ist. Haben wir extreme Schwankungen in den Schriftgrößen, muss vielleicht gezoomt werden. Das kostet Zeit und Mühe. (Wir halten für Sie zur Unterstützung Muster und Tipps bereit.)

Häufige Fehler im Anschreiben

Sie fragen sich nun, wie Sie das perfekte Anschreiben erstellen können? Wir meinen: Es gibt nicht DAS perfekte Anschreiben. Sie können und sollten ganz viel Mühe, Liebe und Authentizität in Ihre Bewerbungsunterlagen legen. Dennoch kann es sein, dass der Empfänger nicht begeistert ist, obwohl vom Aufbau über den Inhalt bis hin zum Layout alles zu stimmen scheint.

Das liegt einfach daran, dass alle Menschen unterschiedlich sind und nicht daran, dass Sie unbedingt etwas falsch gemacht haben müssen! Der eine Personalchef mag es vielleicht ganz schlicht und möchte nur Text ohne jegliche Gestaltung haben. Ein anderer will ein kurzes, knappes Anschreiben, während der nächste ganz darauf verzichten könnte. Dann wäre da noch der Personaler, der total darauf abfährt, wenn er sieht, dass sich Bewerber inhaltlich und optisch ganz viele Mühe mit Ihrer Bewerbung gegeben haben. Und Sie – als BewerberIn wissen natürlich nicht, bei welchem Typ Ihre Unterlagen eintreffen werden.

Branchenabhängig wird das Anschreiben angepasst. Bei einem kreativen Beruf wird es meist anders aussehen als eine Bewerbung in der oberen Etage einer Bank.

Also: Geben Sie Ihr Bestes, lassen sich ausreichend Zeit und geben Ihre Unterlagen anderen Menschen zum Gegenlesen. So haben Sie alles getan, was Sie konnten.

Fehlerfreies Anschreiben – sachlich und grammatikalisch

In Ihrer Unternehmensrecherche haben Sie sich umfassend über Ihren künftigen potentiellen Arbeitgeber schlau gemacht. Nicht nur aus diesem Grund darf es auf keinen Fall vorkommen, dass Sie den Namen des Unternehmens oder des Ansprechpartners falsch schreiben. Dieser Fehler wäre bereits ein erstes KO-Kriterium.

Wo wir gerade bei Fehlern sind. Ihre Bewerbung sollte keine Grammatik- und Rechtschreibfehler aufweisen, wobei man natürlich nie den einen oder anderen kleinen Flüchtigkeitsfehler ausschließen kann. Wenn ein Anschreiben oder ein Lebenslauf aber mit Rechtschreibfehlern gespickt ist, wird es schwierig, Nachsicht zu üben. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Es kann sein, dass sich der Leser fragen wird, warum sich der Bewerber/die Bewerberin keine Mühe gegeben hat und nachlässig war.
  • Man wird sich als Empfänger fragen, warum der Verfasser nicht die Rechtschreibprüfung (die sich in jedem Office-Programm finden lässt) bemüht hat. Damit ist es möglich, ohne viel Mühe Fehler zu minimieren.
  • Bei allem Verständnis für evtl. Schwächen in der Rechtschreibung – man kann andere Menschen Korrektur lesen lassen oder Profis wie IPSER mit der Optimierung der Bewerbung beauftragen.

All Ihre Angaben müssen natürlich der Wahrheit entsprechen und im besten Fall nachweisbar sein. Es hat überhaupt keinen Sinn, Qualifikationen „aufzuwerten“. Spätestens im beruflichen Alltag wird sich herausstellen, dass Ihre Angaben nicht den Tatsachen entsprochen haben. Nicht immer wird dann ein Chef Nachsicht walten lassen. Im schlimmsten Fall sind Lügen in der Bewerbung bei einem bereits bestehenden Arbeitsverhältnis ein Kündigungsgrund.

Wichtige Informationen zum Anschreiben, Eckdaten

  • Was ist das Ziel des Anschreibens? Man möchte Interesse beim Personaler wecken und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Verlieren Sie das nicht aus den Augen.

  • Sie müssen in Ihrer Stellenbewerbung viele Informationen an den richtigen Stellen unterbringen. Im Bewerbungsanschreiben können Sie z.B. Projekte vorstellen, Ihre Stärken und Fähigkeiten präsentieren uvm. Beachten Sie bitte immer, dass sich Ihre Angaben in anderen Teilen der Bewerbung nicht wiederholen sollten.
  • Zur Länge des Anschreibens gibt es die klare Empfehlung, dass es eine DIN A4 Seite nicht überschreiten sollte. Im Gegenzug sollte es aber auch nicht zu minimalisch ausfallen.
  • Das Layout des Anschreibens sollte an die anderen Bewerbungsunterlagen angepasst sein. Es ist von Vorteil, wenn man schon optisch auf Anhieb erkennen kann, dass die einzelnen Teile der Bewerbung einer Person zuzuordnen sind.
  • Motivationsschreiben, Cover, Resumé - das ist nicht alles das Gleiche. Informieren Sie sich dazu gern weiter unten im Text.
  • Gehaltsvorstellungen sollte man im persönlichen Gespräch klären. Einzige Ausnahme: Der Arbeitgeber fordert in seiner Stellenausschreibung explizit die Angabe der Gehaltswünsche. Dann ist es aber empfehlenswert, im Bewerbungsschreiben eine Gehaltsspanne zu nennen. So hat man ein wenig Spielraum für Verhandlungen.

Teile des Bewerbungsanschreibens

Über die formale Einteilung eines Anschreibens haben Sie ja bereits einiges gelesen. Jetzt kommen wir zum Aufbau, Inhalt und der Gestaltung der einzelnen Teile. Beginnen wir bei der Kopfzeile.

Ihr Absender

In diesem Teil des Bewerbungsschreibens sind Ihr Name zu finden, Ihre Anschrift und Ihre E-Mail. Die E-Mail Adresse entspricht idealerweise Ihrem Namen. Lustige Kosenamen oder merkwürdige Begriffe haben hier nichts zu suchen. Nicht Originalität ist hier gefragt, sondern Seriosität und Wiedererkennungswert.

Wie ist das mit der Angabe der Telefonnummer? In der i-Bewerbung geben Sie Ihre Telefonnummer zum Beispiel aus organisatorischen Gründen gar nicht an. Bei der klassischen und der Initiativbewerbung können Sie Ihre Telefonnummer angeben. Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass Sie für den Personaler schnell und einfach erreichbar sind. Nachteilig ist, dass Sie vielleicht zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt angerufen werden und nicht angemessen reagieren.

Betreff und Anrede im Bewerbungsanschreiben

In die Betreffzeile des Anschreibens gehört der Anlass Ihrer Bewerbung. Handelt es sich um eine Stellenbewerbung für eine konkrete Ausschreibung, finden Sie in der Ausschreibung bereits eine Nummer oder einen Bezug. Das übernehmen Sie in die Betreffzeile.

Der Betreff einer Initiativbewerbung oder i-Bewerbung wird Ihren Berufswunsch enthalten.

Unsere Tipps, was man nicht machen darf:

  • Früher wurde die Betreffzeile mit „Betreff“ oder „Betr.“ begonnen. Das ist schon lange nicht mehr üblich
  • Der Betreff sollte nicht aus mehreren Zeilen bestehen.
  • Die Betreffzeile wird nicht unterstrichen.

Bei der klassischen Bewerbung und vielen Initiativbewerbungen werden Sie eine(n) konkrete(n) Ansprechpartner(in) haben. Diese(n) sollten Sie auch direkt ansprechen: „Sehr geehrte Frau Musterfrau“ oder „Sehr geehrter Herr Mustermann“. Finden Sie in der Stellenanzeige keinen Ansprechpartner, dann erfragen Sie ihn doch einfach telefonisch.

Verzichten Sie auf persönliche Anreden wie „Liebe Frau Mustermann“ oder ausgefallene Formulierungen wie „Ich grüße Sie, Herr Mustermann!“ Selbst wenn Sie den Verantwortlichen persönlich kennen sollten, bleiben Sie bei einer korrekten Anrede. Eine Stellenbewerbung geht oft durch mehrere Hände und da sieht es schon merkwürdig aus, wenn in der Anrede stehen würde „Hallo mein lieber Max!“

Einleitung Bewerbungsschreiben

Zur Einleitung haben wir bereits einiges erklärt. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der oder die ersten Sätze möglichst einzigartig sein sollten. Verzichten Sie auf Floskeln und auf das, was jeder schreibt. Kopieren Sie keine Teile aus anderen Schreiben. Das Internet vergisst bekanntlich nie und copy & paste aus einem Muster oder einem anderen Bewerbungsschreiben ist schnell enttarnt.

Mittelteil des Anschreibens

Der Mittelteil ist am informativsten. Sie können hier von Projekten oder Erfahrungen berichten, können Ihre Qualifikationen auflisten. Erklären Sie, warum das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, für Sie besonders interessant ist. Lassen Sie den Leser teilhaben, wohin Ihre berufliche Reise gehen soll.

Was motiviert Sie, was treibt Sie an? Was können Sie einem Unternehmen bieten?

Eines sollten Sie hier aber auf keinen Fall tun. Wiederholen oder kopieren Sie nicht Ihre Angaben aus Lebenslauf und Qualifikationsprofil. Warum sollte irgendjemand Interesse daran haben, die gleichen Angaben zweimal oder vielleicht sogar dreimal zu lesen?

Der letzte Absatz im Anschreiben, etwas Besonderes?

Zum Ende der Bewerbung ist es wichtig, Interesse zu zeigen. Interesse am Unternehmen, Interesse am Job und vor allem Interesse an einem persönlichen Gespräch. Denn genau das ist Ihr erstes Ziel: Ein persönliches Gespräch, bei dem Sie sich beweisen können. Im Schlussteil wird oft der Fehler begangen, den Konjunktiv zu verwenden. „Ich würde mich freuen…“, Es wäre schön…“, Gern hätte ich….“
Der Konjunktiv ist hier fehl am Platz. Er ist eine Möglichkeitsform, also kein Anzeichen für einen festen Willen. „Ich würde mich über einen Vorstellungstermin freuen“ vs „Ich freue mich auf einen Vorstellungstermin.“ Was klingt gefestigter und selbstsicherer?

Postskriptum -> Wird fast immer gelesen!

Das Anschreiben ist fast fertig. Jetzt fehlen noch die Grußformel, die Unterschrift und vielleicht ein kleines Extra.
„Mit freundlichen Grüßen“ – damit können Sie gar nichts falsch machen. Verzichten Sie auch hier auf Ausgefallenes und Übertriebenes. „Ganz herzliche Grüße“ kommen ebenso wenig gut beim Empfänger an wie „Liebe Grüße aus dem Musterländle“.

Eine Unterschrift sollte schon sein. Bei einer ausgedruckten Bewerbung ist das kein Problem, aber wie ist das bei einer Stellenbewerbung, die man online auf die Reise schickt? Optimal ist es, wenn Sie Ihre Unterschrift einscannen können und diese in entsprechender Größe einfügen. In jedem Fall sollte man aber den eigenen Namen wiederholen. Das dient zum Einprägen und für die Wiedererkennung.

Was meinten wir mit einem kleinen Extra? Unser Tipp: Verwenden Sie das gute alte PS. Post Scriptum, das war früher bei handschriftlichen oder maschinengeschriebenen Briefen ein Nachsatz, wenn man etwas vergessen hatte und nicht den ganzen Brief von vorne beginnen wollte. Heute ist dieses PS ein kleines Extra, in dem man noch etwas Prägnantes unterbringen kann, was beim Empfänger in Erinnerung bleibt. Das kann der Arbeitsbeginn sein oder ein besonderer Mehrwert. Ihnen fällt bestimmt etwas ein!

Fehler die man vermeiden sollte

  • Bleiben Sie mit Ihrer Ausdrucksweise im normalen Bereich. Weder eine umgangssprachliche, flapsige Wortwahl kommt gut an noch ein übertrieben hochgestochenes Deutsch.
  • Vermeiden Sie extrem lange und verschachtelte Sätze. Manchmal gibt es in Bewerbungen Satzgebilde, die über mehrere Zeilen gehen und bei denen man am Ende nicht mehr weiß, was am Anfang war. Formulieren Sie Ihre Sätze wenn möglich kurz und knapp.
  • Sie können durchaus den einen oder anderen Satz mit „Ich“ beginnen. Das soll sich aber auf keinen Fall durch das komplette Anschreiben ziehen.
  • Schreiben Sie keinen Roman, länger als eine Seite sollte Ihr Bewerbungsschreiben nicht sein.
  • Vermeiden Sie es, angeberisch zu sein. Übertriebenes Selbstbewusstsein lässt nicht nur an der Teamfähigkeit Zweifel aufkommen.
  • Untertreiben Sie aber auch nicht, Sie müssen Ihre Fähigkeiten adäquat präsentieren. Sie wissen, was Sie können und das soll der Arbeitgeber auch erfahren.
  • Verweisen Sie nicht auf Ihren anderen Bewerbungsunterlagen. „Weitere Informationen finden Sie in meinem Lebenslauf“ – diesen Hinweis kann man sich sparen. Er ist einfach unnütz.
  • Die PDF Ihrer Bewerbung darf ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. Kontrollieren Sie die Größe der PDF und komprimieren diese bei Bedarf. (Es gibt spezielle kostenlose Tools zur Verkleinerung einer pdf.)

Unsere Tipps für ein erfolgreiches Anschreiben

Wenn Ihnen so gar nicht einfallen will, was Sie über sich und von Ihren Tätigkeiten erwähnen sollen, dann schauen Sie doch einfach einmal in Ihre Zeugnisse. Egal, ob es sich um eine Beurteilung aus einem Praktikum handelt oder ein qualifizierten Arbeitszeugnis. Sie werden vielleicht vergessene Details entdecken. Erinnern Sie sich daran, welche Erfolge Sie bereits verzeichnen konnten. Das müssen nicht die ganz großen Dinge sein. Es geht vielmehr darum, dass Sie Ihre Qualifikationen beschreiben können.

Hardskills und Softskills

Fachliche Fähigkeiten und persönliche Eigenschaften, beides ist für ein Unternehmen wichtig. Bei den fachlichen Qualifikationen ist es kein Problem, diese kurz zu umreißen. Sind sie zu umfangreich, erstellen Sie ein gesondertes Qualifikationsprofil. (Dafür stellen wir einige Muster als Worddatei oder pdf zur Verfügung.) Liest man als Personaler am Tag mehrere Bewerbungen, hat man den Eindruck, dass viele Menschen die gleichen persönlichen Eigenschaften haben. Es gibt nämlich kaum eine Bewerbung, in der nicht zu finden ist, dass der Bewerber/die Bewerberin teamfähig, kommunikativ und motiviert ist.

Heben Sie sich aus der Masse ab und verwenden diese Phrasen nicht! Warum sollte man Eigenschaften hervorheben, die ohnehin für eine gute Zusammenarbeit vorausgesetzt werden? Immer wieder gibt es zum Beispiel den Aufzählungssatz „Ich bin teamfähig, kommunikativ und motiviert.“ Wenn man das erwähnen möchte, dann geht es auch viel angenehmer und informativer: „Mit meinem Team konnte ich durch gute Kommunikation und reibungslose Zusammenarbeit sehr gute Erfolg erzielen. Es war uns möglich, den Gewinn des Produktes XY um 20 Prozent zu steigern.“

Bei der Bewerbung für eine Ausbildung berücksichtigen Sie bitte folgende Tipps:

Erklären Sie,

  • was Sie an der angestrebten Ausbildung besonders interessiert,
  • warum Sie den gewählten Beruf erlernen wollen
  • welche Ihrer Fähigkeiten Sie in Ihrer Ausbildung einsetzen werden.

Angaben aus dem Lebenslauf müssen im Anschreiben nicht wiederholt werden.

Das Motivationsschreiben

Viele Menschen haben die Meinung, dass das Anschreiben zur Bewerbung und das Motivationsschreiben das Gleiche sind. Das stimmt so nicht. Gleich oder zumindest ähnlich sind Formatierungen und Aufbau. Im Prinzip werden die Schwerpunkte der beiden Formen aber schon aus dem Namen ersichtlich.

Im Bewerbungsschreiben liegt der Fokus auf Ihrer Bewerbung. Sie stellen sich vor, präsentieren Ihre Fähigkeiten, erklären, warum Sie sich bewerben und weshalb Sie sich für eine Tätigkeit besonders eignen. Kurzum: Sie werben für sich.

Dagegen stellen Sie beim Motivationsschreiben Ihren beruflichen Lebensweg, Ihre Ziele und Ihre Beweggründe in den Vordergrund. Hier kann man Highlights aus Ausbildung, Beruf oder einem Praktikum unterbringen. Man kann auf Hobbys und soziales Engagement eingehen. Es steht also mehr die eigene Person bzw. die eigene Persönlichkeit im Mittelpunkt.

Meist wird man das Motivationsschreiben erstellen, wenn es explizit in einer Stellenausschreibung gefordert wird. Das größte Problem dabei ist wohl, dass man auch hier wieder doppelte und dreifache Angaben aus anderen Teilen der Stellenbewerbung wie zum Beispiel dem Lebenslauf vermeiden muss. Das Motivationsschreiben wird in Ihrer Bewerbungsmappe nach Anschreiben und Lebenslauf den dritten Platz einnehmen.

Bewerbung per E-Mail

Vielleicht schicken Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an ein Unternehmen. Wie verfährt man dabei mit dem Anschreiben? Unsere Tipps:

  • Man kann das Anschreiben mit den anderen Bewerbungsunterlagen gemeinsam als eine PDF-Datei verschicken. Bei dieser Version bleibt Ihre Bewerbung genauso erhalten, wie Sie die Unterlagen zuvor gestaltet haben. Sie müssen hierbei auf die Dateigröße achten und die PDF eventuell komprimieren. Im Text der Mail werden Sie sich in diesem Fall kurzfassen.
  • Kopiert man das Anschreiben in das Textfeld der E-Mail oder eines Kontaktformulars wird fast immer die Formatierung darunter leiden. Je nach E-Mail-Programm wird das Bewerbungsschreiben anders dargestellt, als Sie es sorgfältig vorbereitet hatten.
  • Wenn Sie bei einem Unternehmen über ein Kontaktformular für eine Initiativbewerbung gehen, werden Sie genau angeleitet, was das Unternehmen möchte und welche Unterlagen Sie als pdf hochladen sollen.

Bei der i-Bewerbung werden wir Ihre Unterlagen als eine PDF-Datei in geeigneter Größe zusammenfassen und versenden.

Sonderfall - Anschreiben als Absolvent (Spezialisierung, Erfahrung, Selbstbewusstsein ausstrahlen)

Natürlich benötigt man nicht nur bei der Suche für einen Job Anschreiben und Lebenslauf, sondern auch für Praktikum und Ausbildung. Der Aufbau ändert sich nicht, aber natürlich können Berufseinsteiger in Anschreiben und Lebenslauf nicht mit vielen Erfahrungen und Kompetenzen punkten.

Sucht man nach dem Ende der Schule nach einer Ausbildung, kann man vielleicht von einem Praktikum berichten. Formulieren Sie das Bewerbungsanschreiben so, dass ein Personaler erkennt, wie sehr Sie für die angestrebte Ausbildung brennen.

Während der Studienzeit wird das eine oder andere Praktikum absolviert. Hier können Sie - je nach Studienfortschritt - durchaus über einige Kompetenzen verfügen. Präsemtieren Sie Ihre Fähigkeiten gekonnt und machen dem Personaler klar, dass genau Sie der/die Richtige für einen Praktikumsplatz sind!

Fazit: So gelingt Ihr Anschreiben

Nach aller Theorie und allen Formalitäten haben wir noch ganz besondere Tipps und eine Checkliste für Sie:

  • Bereiten Sie sich gut auf das Erstellen Ihrer Bewerbungsunterlagen und Ihres Anschreibens vor. Alle Unterlagen sollten griffbereit sein und Sie sollten genau wissen, wer Sie sind und was Sie wollen.
  • Schauen Sie sich zu jedem Teil Ihrer Bewerbung mindestens eine Vorlage an (Wir halten nicht nur zahlreiche Anschreiben-Muster für Sie bereit.)
  • Lassen Sie Ihre fertige Bewerbung in allen Teilen (Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Qualifikationsprofil, Zeugnisübersicht) von anderen Personen kontrollieren. Für manche Fehler ist man betriebsblind und vier Augen sehen bekanntlich mehr.
  • Versetzen Sie sich in die Rolle von einem Personaler und fragen sich, was er wohl von Ihnen wissen möchte und welche Informationen er haben will. (Das ist unabhängig davon, ob Sie eine neue Arbeitsstelle, eine Praktikum oder einen Ausbildungsplatz suchen.
  • Überschlafen Sie Ihre fertige Bewerbung, bevor Sie sie abschicken. Das mag für Sie auf Anhieb merkwürdig klingen, hat sich aber schon oft als richtig erwiesen. Am nächsten Tag hat man ein wenig Abstand und sieht manche Dinge anders.
  • Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! In unserer heutigen Zeit überwiegen Verstand und rationelles Denken. Herz und Bauchgefühl bleiben oft auf der Strecke und sind so unendlich wichtig, um richtige Entscheidungen zu fällen.
  • Glauben Sie an sich! Mit einer negativen Einstellung hat man noch nie gewonnen.

Wir wünschen Ihnen jetzt ganz viel Erfolg beim Umsetzen unserer Tipps und der Gestaltung Ihrer beruflichen Zukunft! Schauen Sie sich gern weiter auf unserer Homepage um. Wir bieten Ihnen Muster für Lebenslauf und Anschreiben u.v.m. als Worddatei und pdf.

Vorteile einer Initiativbewerbung mit IPSER

Gern bieten wir Ihnen unsere professionelle Unterstützung an, damit auch Sie bald sagen können: „Ich habe meinen Traumjob gefunden!“ Wie funktioniert das?

Sie senden uns Ihre Bewerbungsunterlagen (zunächst Bewerbungsschreiben und Lebenslauf) und bei einer Zusammenarbeit mit uns genießen Sie folgende Vorteile

  • Optimierung und ggf. Layout Ihrer Bewerbung
  • Mit Ihrer i-Bewerbung erobern Sie den verdeckten Stellenmarkt (also Stellen, die nicht in Anzeigen oder Jobbörsen zu finden sind.
  • Ihre Bewerbung geht an eine Vielzahl von Arbeitgebern
  • Branche und Postleitzahlengebiet dazu suchen Sie aus
  • Wir nehmen die Rückmeldungen an
  • Sie erhalten die positiven Resonanzen

Das bedeutet, Sie sparen viel Zeit, Stress und Arbeit und können sich in aller Ruhe auf Ihre persönlichen Gespräche vorbereiten. Meist werden Sie nämlich mehrere Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch erhalten.

Nehmen Sie Kontakt zu einem unserer Jobcoaches auf und lassen sich beraten!

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