Das Smartphone gehört mittlerweile für viele von uns zum Alltag.  Es ist omnipräsent, immer griffbereit und ohne ihr Smartphone gehen viele Nutzer gar nicht erst aus dem Haus. 

Forscher der Uni Bonn haben mittels einer App das Nutzungsverhalten von rund 60.000 Nutzern ausgewertet. Danach schaut man bis zu 88 Mal am Tag auf sein Handy, im Schnitt alle 18 Minuten. Ca. 2,5 Stunden am Tag verbringen wir mit der Nutzung, bei den 17 bis 25jährigen sind es mehr als 3 Stunden täglich. Kurznachrichten schreiben, chatten und spielen, dauernd erreichbar sein – all das kann im Übermaß Stress verursachen. Das Abschalten (sowohl des Smartphones als auch das gedankliche Nichtstun) wird verlernt, oftmals ein Suchtverhalten entwickelt.

Der vernünftige und selbstbestimmte Umgang mit dem Medium Smartphone hat unbestritten auch viele Vorteile. Unternehmen und Bewerber begeben sich zum Beispiel auf noch relative neue Wege: Bewerbungen via Smartphone. Im Prinzip ist das naheliegend. Man liest auf dem Smartphone eine vielversprechende Stellenanzeige und möchte sich sofort bewerben. Oder man ist bei Freunden, erfährt, dass an deren Arbeitsstätte Mitarbeiter gesucht werden und möchte die Chance zu einer Initiativbewerbung nutzen. Gemäß einer Umfrage unter 580 Studenten, Absolventen und Young Professionals zeigte sich, dass jeweils 43 Prozent von ihnen die Stellenangebote mobil auf dem Smartphone  bzw. auf dem stationären PC checken. Einer anderen Umfrage unter 17.000 Fachkräften zufolge würden 80 Prozent von Ihnen gern das Smartphone stärker zur Stellensuche nutzen.

Wie funktioniert „Mobile Recruiting“ für Bewerber? Einige Firmen bieten zum Beispiel bereits Apps für mobile Bewerbungen an. Hiermit wird ggf. ein Bewerbungsformular angeboten, das man mobil ausfüllen kann. Oder man kann mittels einer neu entwickelten App eines Startup-Unternehmens ein kurzes  Bewerbungsvideo an das entsprechende Unternehmen versenden. Für die Bewerbung relevante Unterlagen kann man in einem Cloudspeicher hinterlegen und unterwegs abrufen. Denkbar ist auch, dass man mit seiner Bewerbung einen Link zur eigenen Onlinebewerbung versendet. 97 Prozent der Befragten aus der o.g. Studie sind sicher, dass mobile Bewerbungen via Smartphone an Bedeutung gewinnen werden. Immer mehr Firmen optimieren ihre Webseiten für die Smartphonekompatibilität und für mobile Geräte (Responsice Design).

Fazit: Arbeitsstellensuche per Smartphone ist längst gebräuchlich, das mobile Recruiting nimmt zu.   

Für Ihre Initiativbewerbung mit der Unterstützung von IPSER nehmen Sie aber bitte Kontakt per E-Mail mit uns auf.