Sie haben Ihre Initiativbewerbungen auf den Weg gebracht und erwarten nun täglich eine Resonanz, bestenfalls einen schriftlichen Termin zum Vorstellungsgespräch. Als Sie gerade beim Essen sind, klingelt Ihr Telefon – eine Ihnen nicht bekannte Nummer. Mit vollem Mund gehen sie ans Telefon und nuscheln hinein: „Wer stört?“

Der Schrecken ist groß, als sich die Firma XY meldet, bei der Sie sich beworben hatten. Die Dame am anderen Ende lächelt hörbar. Noch. „Guten Appetit, haben Sie ein wenig Zeit für mich?“  Sie bejahen, wollen nicht noch mehr Minuspunkte sammeln. Dass gerade das Ihr Fehler war, erkennen Sie schnell.

Bei der Zusammenarbeit mit uns werden Sie keine unvorbereiteten Anrufe erhalten, denn wir nehmen Ihnen vieles ab und SIE bestimmen die Termine!

Das unvorbereitete Telefoninterview

Zuerst kommen die Fragen, warum Sie sich gerade bei diesem Unternehmen beworben haben und was Sie von dieser Firma wissen. In unserem Beispiel geht das völlig schief, denn es hat überhaupt keine Vorbereitung stattgefunden.
Es empfiehlt sich, bei solch unvorbereiteten Anrufen höflich zu sagen, dass man gerade keine Zeit hat und sich einen Termin für das Telefoninterview geben zu lassen. Ausnahme: Sie sind bereits optimal vorbereitet und haben gerade genug Zeit und Ruhe.

Fragen im Telefoninterview

Die Fragen und Anforderungen sind ähnlich wie im persönlichen Jobinterview. Allerdings dient das Telefoninterview meist als Vorabinformation für den Arbeitgeber. Vielleicht fehlen ihm noch relevante Informationen, vielleicht sind Unklarheiten im Lebenslauf, vielleicht wird dadurch eine hohe Anzahl von Bewerbern selektiert.
Sie benötigen also ausreichend Unternehmensinformationen und haben Antworten auf Standardfragen (Schwächen und Stärken, berufliche Kenntnisse und Ziele, Erklärungen zum Lebenslauf).

Vorbereitung für das Telefoninterview

Der Termin für das Gespräch steht fest, nun bereiten Sie sich bitte dementsprechend vor:

  • Schaffen Sie eine störungsfreie Atmosphäre ohne Hintergrundgeräusche.
  • Legen Sie sich Ihre Bewerbungsunterlagen zurecht, ebenso Stift und Papier und stellen ein Glas Wasser bereit.
  • Eine Übersicht der Firmeninformationen kann nicht verkehrt sein.
  • Ihre eigenen Fragen sollten ebenfalls schriftlich neben Ihnen liegen.

Verhalten während des Telefoninterviews

Es kann von Vor- oder Nachteil sein, dass Sie nicht mit Ihrer Körpersprache, mit Gesten und mit Augenkontakt arbeiten können. Sie sind also im Telefoninterview auf Ihre Stimme und Ihre Sprache angewiesen. Auch hierzu ein paar Tipps:

  • Sprechen Sie den Anrufer mit Namen an. Das zeugt von Interesse und Aufmerksamkeit.
  • Unterbrechen Sie Ihren Gesprächspartner nicht – das passiert am Telefon häufig schneller als persönlich.
  • Lächeln Sie viel! Es stimmt wirklich – Man „hört“ ein Lächeln!
  • Schreiben Sie wichtige Informationen mit. Deshalb macht es Sinn, für das Jobinterview ein Headset und das Festnetz zu nutzen.

Zu guter Letzt: Auch ein Telefoninterview kann man üben! Ob persönliches Gespräch oder ein Telefoninterview – viele unserer Kunden hatten mit beidem Erfolgserlebnisse.