Der Lebenslauf, auch CV (Curriculum Vitae) ist das Herzstück Ihrer (Initiativ)Bewerbung. Haben Sie beim Personalchef durch ein gelungenes Anschreiben Interesse geweckt, wird er sich Ihren Lebenslauf zu Gemüte führen.

Wie wird der Lebenslauf aufgebaut?
Zuerst erstellt man ein gewünschtes Layout – hier kann man (je nach Branche) – ein wenig kreativ werden, damit sich IHR Lebenslauf von anderen abhebt. Man sollte jedoch nichts übertreiben und wenn man sich dabei unsicher ist, lieber minimalistisch bleiben.
Der Lebenslauf wird nicht (wie es vor etlichen Jahren einmal gefordert war) handschriftlich verfasst, es sei denn, eine Firma verlangt dies ausdrücklich und die Gliederung ist übersichtlich. Das waren aber eigentlich schon formal die beiden Dinge, die man zwingend beachten sollte. Es gibt keine DIN-Norm zur Erstellung.

Als nächstes  vergibt man die Überschrift „Lebenslauf“. Hat man kein Deckblatt zur Bewerbung erstellt bzw. die eigenen Daten nicht in der Kopfzeile untergebracht, wird nun das Bewerbungsfoto (oben rechts) eingefügt, es folgen die persönlichen Angaben wie Name, Adresse, Geburtsdatum und -ort. Familienstand, Anzahl der Kinder, Staatsangehörigkeit und Konfession kann man angeben, das ist allerdings nicht zwingend. Ein Weglassen dieser Daten kann Vor- und auch Nachteile haben.

Nun folgt die berufliche Laufbahn. Meist wird der CV in tabellarischer Form erstellt und diese Tabelle wird in sich in Abschnitte unterteilt, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
Auf die linke Seite gehören die Zeitangaben (bitte monatsgetreu) und auf die rechte Seite die Fakten. Die Daten können chronologisch aufsteigend erfasst werden. Das macht überwiegend Sinn für junge Menschen, die noch gar nicht oder noch nicht lange arbeiten. Berufsanfänger beginnen mit der Schulausbildung, es folgen der Schulabschluss und die Ausbildung, vielleicht gibt es erste Berufserfahrungen. Gut ist es, wenn Praktika vorgewiesen werden können.

Nach einem langen Berufsweg sollte man chronologisch absteigend vorgehen und mit der aktuellen Tätigkeit beginnen. Man arbeitet sich dann quasi rückwärts durch das zurückliegende Berufsleben, wobei man davon ausgehen kann, dass ab einem bestimmten Alter zum Beispiel niemanden mehr die schulische Laufbahn – mit Ausnahme des Abschlusses – interessieren wird.

Es folgen Weiterbildungen, Zertifizierungen, ggf. Hobbys und relevante Zusatzqualifikationen, wie zum Beispiel der Führerschein. Ganz am Ende des Lebenslaufs findet man Ort, Datum und die Unterschrift. Was muss man beachten? Der Lebenslauf muss übersichtlich sein, fehlerfrei und sollte keine unerklärten Lücken aufweisen. Die Angaben müssen wahrheitsgetreu und nachweisbar sein. Im Lauf der nächsten Zeit folgen weitere Tipps und Erklärungen rund um das Thema Bewerbung.

 *Foto: © Dan [email protected]