Im Laufe des Lebens erwirbt man zahlreiche Fähigkeiten und Kenntnisse, darunter befinden sich bestimmt viele, die im Beruf nützlich sein können und bei einer Bewerbung um eine neue Arbeitsstelle erwähnt werden sollten.

Qualifikationsnachweise sind zum Beispiel Abschlusszeugnisse,  Zeugnisse von Arbeitgebern und Zertifikate. Was muss davon  in einer Bewerbung seinen Platz finden?
Ein Abschlusszeugnis wollen die künftigen Arbeitgeber meist nur von jungen Leuten sehen, die sich um eine Ausbildung bewerben oder noch keine allzu lange Berufserfahrung haben.
Bei den Zeugnissen der Arbeitgeber sind die Dokumente der letzten Jahre wichtig, wobei es auch durchaus möglich ist, eine Auflistung der Zeugnisse zu erstellen (optimaler weise mit Zitaten der wichtigsten Passagen) und diese erst nach Anforderung in Kopie zu versenden.

Interessant für den jeweiligen Personalchef sind bei Bewerbungen um eine konkrete Stellenausschreibung natürlich überwiegend diejenigen Qualifikationen, die im angestrebten Job wichtig und nützlich sein können.
In der Bewerbung für viele Berufe  erwähnt man deshalb  den Führerschein bzw. die Führerscheinklasse. Für einen Job, der den Umgang mit dem PC erfordert, listet man natürlich sämtliche Softwarekenntnisse auf,  im IT-Bereich sind wieder andere Fähigkeiten gefragt.
Bei einer Initiativbewerbung kann es jedoch nützlich sein, alle Kenntnisse hervor zu heben, mit denen man besonders glänzen kann.  Denn – wer weiß? Vielleicht wird gerade genau das gesucht und Sie bekommen ein Angebot für ein anderes Tätigkeitsfeld, als vielleicht ursprünglich geplant.

Als Qualifikationsnachweise können auch Arbeitsproben dienen, vielleicht Fotos von Projekten oder Bescheinigungen über Schulungen, Kurse und Praktika.
Natürlich muss all dies auf Nachfrage belegt werden können.

Nun zum Qualifikationsprofil:
Auch hier geht es um Befähigungen, Erfahrungen und um das, was man weiß und kann. Das Qualifikationsprofil ersetzt auf keinen Fall den Lebenslauf, kann aber eine sinnvolle Ergänzung dazu darstellen. Für dieses Kurzprofil, das oft auch als „dritte Seite“  in der Bewerbung bezeichnet wird, gibt es im Prinzip keine formalen Vorschriften, es sollte jedoch übersichtlich und nicht zu umfangreich sein.

Man kann zum Beispiel seine Stärken auflisten, eine Selbsteinschätzung zu diversen berufsrelevanten Themen abgeben, Interessen, Softskills und Erfahrungen finden hier ihren Platz. Kurzum alles, was den Leser des Profils interessieren könnte, was Sie von der Masse abhebt und was Ihre Bewerbung abrunden kann.

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