Zum dritten Mal wurde der „Deutsche Startup Monitor“ (DSM) veröffentlicht, eine Erhebung, die in diesem Jahr online unter 1.061 Unternehmensgründern und -gründerinnen in fünf Regionen deutschlandweit vorgenommen wurde. Die Regionen sind Berlin, Hamburg, München, Rhein/Ruhr und Stuttgart/Karlsruhe.

Die daran teilnehmenden Startups unterscheiden sich in gewissen Merkmalen von allgemeinen Geschäftsgründungen.
Es gelten folgende Kriterien:

  • Die Startups müssen jünger als 10 Jahre sein, 
  • sie sind hoch innovativ (mit der Technologie und/oder dem  Geschäftsmodell) und 
  • es wird ein signifikantes Mitarbeiter/Umsatzwachstum abgestrebt oder wurde bereits erreicht.

Hier einige Ergebnisse:

Die befragten Unternehmen sind durchschnittlich 2,7 Jahre alt.

Wussten Sie schon, dass gemäß dem DSM 2015 nur 13 %  der Startups von Frauen initiiert wurden? Hier zeichnet sich ein kleiner Aufwärtstrend ab, denn im Jahr davor lag die Zahl noch bei 10,7 Prozent. Bei den allgemeinen Unternehmensgründungen sind übrigens 43,3 Prozent weiblich.
Berlin hält wie in den vergangenen Jahren die Spitzenposition der Startups. 31,7 Prozent wurden hier verzeichnet. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg waren es 9,9 Prozent und in Nordrhein-Westfalen 15,1 Prozent.

Bei den im DSM achtzehn vorgegebenen Geschäftsmodellkategorien/Branchen ordneten die Studienteilnehmer ihr Unternehmen häufig der ITK-Branche zu.

  • 15,3 % Software as a Service, 
  • 10,1 % ECommerce und 
  • 8,6 % IT/Softwareentwicklung.

Insgesamt der 40,1 % der Teilnehmer davon aus, dass ihre Geschäftsidee eine Weltneuheit darstellt, 37,7 % der Startups sind ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig.

Durchschnittlich werden bei den befragten Startups 15,2 Mitarbeiter beschäftigt, wobei die Gründer nicht mitgezählt wurden. Für die nächsten 12 Monate planen die Unternehmen durchschnittlich 8,3 neue Mitarbeiter zu beschäftigen. Da in der Befragung rund ein Sechstel der relevanten Unternehmen erfasst wurde, könnten dadurch rund 50.000 Arbeitsplätze entstehen.

Die Geschäftslage wird meist als „gut“ oder „befriedigend bezeichnet rund drei Viertel der Befragten rechnen mit einer Verbesserung.

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