Zeitmanagement……..das ist derzeit ein häufig genutzter Begriff. Doch was bedeutet er?
Für viele von uns müsste der Tag deutlich mehr Stunden haben, als „nur“ die 24, die uns zur Verfügung stehen.

Zeitmanagement? Heißt das, wir sollen lernen, wie man noch viel mehr Aktivitäten in der ohnehin schon knappen Zeit unterbringen kann? Genau das ist nicht gemeint. Vielmehr sollten wir uns damit auseinander setzen, wie wir unsere Zeit effektiver nutzen können und damit auf Entschleunigung und Arbeitserleichterung hinarbeiten. Im besten Fall bedeutet das ein entspannteres Leben mit ein wenig mehr Zeit.

Die eigene Zeit besser zu organisieren, das ist keine Aktion, die sich kurz und schnell nebenbei ausführen lässt. Auch dafür benötigt man Zeit und vor allem die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren und durchaus auch das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen.

Vielleicht hilft eine kleine Checkliste dabei, diese Organisation vorzunehmen:

  1. Halten Sie ein paar Tage lang schriftlich fest, wie viel Zeit Sie mit welchen Aktivitäten verbringen bzw. welche Aufgaben Sie in welcher Zeit erledigen.Wahrscheinlich werden Sie anschließend beim Sichten Ihres Protokolls überrascht sein, wie viel Zeit für unnütze Dinge verschwendet wird.
  2. Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Reihenfolge es in der Wichtigkeit der zu erfüllenden Aufgaben gibt. Setzt man Prioritäten und arbeitet diese ab, wird man bald feststellen, dass man sich anschließend wesentlich entspannter unwichtigeren Dingen widmen kann.
  3. Überlegen Sie, welche Aufgaben Sie vielleicht delegieren können.Man MUSS nicht alles allein machen! Arbeitet man andere gut ein, spart dabei nicht mit notwendigen Erklärungen und investiert hierfür ein wenig Zeit, wird sich das bald auszahlen.
  4. Klare Absprachen und eine gute Kommunikation können unendlich viel Zeit sparen.Wenn jeder weiß, was er zu tun hat, wenn der Terminkalender abgestimmt wird und wenn man miteinander redet, statt dass jeder sein eigenes Ding macht, lassen sich Missverständnisse und viele Fragen von vornherein vermeiden. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich macht es Sinn, eine feste Zeit festzulegen, um den Tagesablauf zu besprechen.
  5. Nehmen Sie sich nie zu viel vor und verplanen nicht jede Minute des Tages! So etwas schafft Frustration, Überlastung und macht letztendlich vielleicht sogar krank! Schaffen Sie sich kleine Auszeiten, gönnen sich etwas Schönes und legen jeden Tag eine Zeit fest, die frei von allen äußeren Einflüssen ist. Kein Handy, kein PC, kein Fernseher – schon eine halbe Stunde am Tag, in der man nicht erreichbar und irgendwelchen Reizen ausgesetzt ist, kann Wunder wirken!

     

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