„6 entscheidende Grundregeln zur optimalen Erstellung und Gestaltung Ihres i-Lebenslaufs“

Praktische und bewährte Regeln für den i-Lebenslauf
1. Der Aufbau des Lebenslaufs
Auf dem Lebenslauf oben rechts ist meistens das Bewerbungsfoto zu finden. Es darf kein Schnappschuss und kein Freizeitfoto sein. Auf der linken Seite stehen die persönlichen Daten. Der Aufbau ist tabellarisch vorzunehmen, chronologisch auf- oder absteigend. Als Berufsanfänger wird man die Lebensstationen in der absolvierten Reihenfolge auflisten. Hat man mehr Berufserfahrung, bietet es sich an, mit der aktuellen Position zu beginnen. In sich wird der Lebenslauf thematisch gegliedert: Schulbildung, Ausbildung, berufliche Laufbahn und Extras wie Hobbys, besondere Fähigkeiten, Sprachkenntnisse etc.
2. Das i-Deckblatt
Wenn Sie ein Deckblatt zur i-Bewerbung erstellen wollen, verwenden Sie bitte Ihr Bewerbungsfoto an dieser Stelle und nicht noch einmal auf dem Lebenslauf! Mit dem Deckblatt können Sie positive Aufmerksamkeit erregen und gleichzeitig Informationen übermitteln. Der Personalchef könnte an dieser Stelle schon ersehen, welche Unterlagen er in Ihrer Bewerbung findet. Die Gestaltung des Deckblatts ist formal nicht geregelt und kann frei gewählt werden.
3. Unbedingt ein Qualifikationsprofil erstellen
Für viele Berufe ist das Qualifikationsprofil für die i-Bewerbung unbedingt notwendig, manchmal stellt dieses Kurzprofil einfach eine zusätzliche Informationsquelle dar. In einem Qualifikationsprofil können neben Hard- und Softskills auch Extras wie Hobbys, soziales oder kulturelles Engagement oder private Aktivitäten aufgelistet werden. So wird das Bild des Bewerbers/der Bewerberin aufgewertet und abgerundet! Diese Angaben werden nicht ein weiteres Mal im Lebenslauf erfasst.
4. Lücken im Lebenslauf vermeiden oder begründen
Durch den chronologischen Aufbau dieses Dokumentes erkennt man sofort, ob sich die Tätigkeiten lückenlos aneinander reihen. Im Lebenslauf wird nicht erwartet, dass Sie Ihre Tätigkeiten tagesgetreu auflisten, die Monatsangabe genügt. Auf die Idee, Lücken im Lebenslauf zu „kaschieren“, indem man mit Jahreszahlen arbeitet, sollte man besser nicht kommen. Etwaige größere Lücken sollten begründet werden.
5. Passive & aktive Formulierungen
Vieles ist eine Frage der Formulierung. Beispiel: Sie wurden aus betrieblichen Gründen gekündigt und haben nicht auf Anhieb eine neue Arbeitsstelle gefunden. Steht im Lebenslauf „arbeitslos“ wird das als passiv gewertet und kann destruktiv sein. „Arbeitsuchend“ oder „Berufsfindungsphase“ ist zwar im Prinzip das Gleiche, hat aber eine andere Botschaft. Mit diesen Begriffen wird Aktivität und Initiative vermittelt. Sie werden jetzt denken „Das weiß aber auch jeder Personalchef – warum soll ich diese Umschreibungen wählen?“ Die Erklärung ist einfach: Bestimmte Worte lösen bei jedem von uns bestimmte Emotionen und Assoziationen aus – ob wir wollen oder nicht.
6. Formate

Gestalten Sie den Lebenslauf am besten als Tabelle im Textverarbeitungsprogramm, damit die Formatierungen erhalten bleiben, falls Sie den Lebenslauf direkt in eine E-Mail einfügen. Der Lebenslauf sollte in zwei oder drei Spalten angelegt sein, denn so bleibt die Gestaltung wie im Original.

Checkliste für die Angaben im Lebenslauf
Schulbildung
Ausbildung
Studium (Fachrichtung und Schwerpunkt)
Berufserfahrung
Branchenerfahrung
Tätigkeitsschwerpunkte
Zusatzkenntnisse und -qualifikationen
Weiterbildungsaktivitäten
Private Aktivitäten, Hobbys
(beispielsweise Sport, soziales oder kulturelles Engagement)

Eine weitere Checkliste für den i-Lebenslauf
Wurde der Lebenslauf tabellarisch erstellt?
Ist er chronologisch auf- oder absteigend gegliedert?
Wurde eine sachliche Gliederung statt einer reinen Aufzählung vorgenommen?
Konnten alle Lücken erklärt werden?
Sind alle Angaben belegbar?
Ist der Lebenslauf klar gegliedert und gut lesbar?
Wurde der Lebenslauf auf Tipp- und Rechtschreibfehler kontrolliert?
Ist das Bewerbungsfoto qualitativ hochwertig?
Sind alle passiven Formulierungen durch aktive ersetzt worden?
Ist eine Aufwärtsentwicklung der Positionen (Verantwortungszugewinn) zu erkennen?
Stimmt die Dauer der Beschäftigungsverhältnisse mit den Zeugnissen überein?
Ist die Prüfung der Zeitangaben erfolgt? (Auf den Monat genau und einheitlich (Monat/Jahr))
Haben Sie den Lebenslauf mit Ort, Datum und Unterschrift versehen?


Musterunterlagen zum Download für das oben genannte Thema.