«8 bewährte Regeln für die einfache und effektive Erstellung Ihrer i-Bewerbung»

Die Beachtung dieser Besonderheiten hilft Ihnen garantiert, Nerven und Zeit zu sparen.
(Auch anwendbar auf andere Bewerbungsarten)

1. Grundsätze der i-Bewerbung
Die hier aufgelisteten Empfehlungen und Tipps haben wir im Laufe unserer erfolgreichen über 20-jährigen praktischen Vermittlungstätigkeit erarbeitet. Zwischen der Initiativbewerbung (im folgenden „i-Bewerbung“ genannt) und der klassischen Bewerbung gibt es gravierende Unterschiede. Das zeigt unsere tägliche Praxis. Im Gegensatz zu einer üblichen Bewerbung geht es bei dieser Art vorrangig um Ihre Fähigkeiten und Qualifikationen und nicht um die Anforderungen eines Unternehmens. Der wichtigste Aspekt bei der i-Bewerbung und damit der größte Vorteil für Sie als i-Bewerber ist, dass Sie sich mit Ihren Fähigkeiten und Qualifikationen nach Ihrem Ermessen vorstellen und nicht eine Stellenbeschreibung erfüllen müssen. Der Arbeitgeber kann entscheiden, für welche Stelle Ihr Profil infrage kommt. Ihre
i-Bewerbung ist sozusagen eine Stellenausschreibung für Arbeitgeber im umgekehrten Sinn. Interessierte Arbeitgeber werden auf Ihre i-Bewerbung reagieren – diese „bewerben“ sich bei Ihnen (auf Ihr Profil)!!! Deshalb ist eine professionelle und ansprechende Präsentation Ihres Profils immens wichtig.
2. Einheitlichkeit
  • Schriftart und -größe stimmen überein, die Kopfzeilen sind identisch und es gibt eine übereinstimmende allgemeine Gestaltung.
  • Das Bewerbungsfoto sollte qualitativ angemessen sein und weder aus dem Automaten noch aus Ihrer Freizeit stammen.
  • Als Schriftarten werden überwiegend Times oder Arial in den Größen 10 oder 11 gewählt. Ausgefallene und verschnörkelte sowie zu kleine Schriftarten beeinträchtigen den Lesefluss.
  • In der Bewerbung dürfen keine Rechtschreib- und Grammatikfehler zu finden sein. Lassen Sie die i-Bewerbung unbedingt vor dem Versand von anderen lesen und auf Fehler überprüfen.
3. Gestaltung, Design
Die i-Bewerbung trifft unerwartet beim Arbeitgeber ein. Deshalb ist es wichtig, dass man damit Aufmerksamkeit erregt und positiv in Erinnerung bleibt. Sollte man bei der Gestaltung der Bewerbung besonders kreativ sein? Oder bleibt man lieber bei dem Althergebrachten? Wir sagen: „Kreativität ist gut, aber man sollte es nicht übertreiben.“ Natürlich gibt es – wie für alles im Leben – Ausnahmen. Wenn man sich in künstlerischen, modischen und kreativen Berufen bewirbt, kann man die eigene Bewerbung gern auch ausgefallen und auffällig gestalten. Hier sollten das Thema der Gestaltung und der erstrebte Traumberuf möglichst korrespondieren.
4. Darf man in der Bewerbung lügen?
Kein Lebensweg verläuft gerade und ohne Umwege. Das darf aber kein Grund sein, in der Bewerbung falsche Angaben zu machen! Stehen Sie dazu, wenn nicht immer alles wie gewünscht funktioniert hat. Alles was Sie ausführen, sei es schriftlich oder mündlich, muss den Tatsachen entsprechen und belegbar bzw. nachvollziehbar sein. Der Prozess der Vertrauensbildung beginnt bei der Bewerbung!
5. Extra E-Mail Adresse erstellen
Wir empfehlen Ihnen, die i-Bewerbung ausschließlich per E-Mail zu versenden. Richten Sie sich bitte dafür eine gesonderte E-Mailadresse ein. Natürlich muss diese völlig seriös sein – Namen wie „Schnucki@provider.de“ kommen bei keinem Personalchef gut an. Außerdem sollten Sie ein Mail-Programm wie „Outlook“ oder „Mail“ auf Ihrem Rechner installieren. So haben Sie ohne Browser jederzeit Zugriff auf Ihre E-Mails und können damit arbeiten.
6. Aufbau in der E-Mail zur i-Bewerbung
Das von Ihnen vorgefertigte Anschreiben kopieren Sie in das Textfeld Ihrer Mail. Alle Textdokumente, die Sie mitsenden wollen (Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Qualifikationsprofil, Zeugnisübersicht sowie 2-3 Zeugnisse) fügen Sie bereits im Vorfeld zu einer Textdatei zusammen. Diese wird als PDF-Datei gespeichert und als Anhang mitgeschickt. Dieser Anhang sollte eine Größe von 3 MB nicht überschreiten. Der Vorteil dieses Aufbaus der Bewerbung ist, dass der Empfänger Ihre komplette i-Bewerbung weitersenden, ausdrucken oder als eine Datei abspeichern kann.
7. Ihre Telefonnummer in der
i-Bewerbung
Ihre Telefonnummer sollte in der i-Bewerbung nicht angegeben werden. Sie laufen sonst Gefahr, völlig unvorbereitet mit einem Jobinterview konfrontiert zu werden. Wenn Ihnen die Arbeitgeber eine E-Mail schreiben, können Sie sich dementsprechend vorbereiten und haben Zeit, sich über die infrage kommenden Unternehmen zu informieren, bevor Sie persönlich miteinander sprechen. Abgesehen davon kann bei schriftlichen Feedbacks besser kontrolliert werden, welche und wie viele Arbeitgeber sich positiv zurückgemeldet haben.
8. Machen Sie eine gute Figur! Auf allen Kanälen!
Bevor Sie i-Bewerbung starten, sollten Sie Online-Präsenz in Jobportalen auf den neuesten Stand bringen. Werfen Sie bitte einen kritischen Blick auf Ihre Profile und Veröffentlichungen in den sozialen Netzwerken. Welche Informationen geben Sie preis und was ist vielleicht nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt? Nichts disqualifiziert Sie schneller als unstimmige/unangemessene Angaben oder Widersprüche bei der Darstellung Ihrer Berufserfahrung und Qualifikationen.
Checkliste:
Ihre Unterlagen sind einheitlich gestaltet
Gestaltung und Design erregen Aufmerksamkeit und bleiben in Erinnerung
Ihre Angaben in den Unterlagen sind belegbar und nachvollziehbar
Sie haben eine gesonderte E-Mail Adresse erstellt und in die Unterlagen eingefügt
Ihre Telefonnummer ist aus der i-Bewerbung gelöscht
Alle sozialen Netzwerke und Foren wurden bezüglich Ihrer eigenen Angaben überprüft
Rechtschreibung und Grammatik sind fehlerfrei
Sämtliche Unterlagen wurden zusammengefügt und als PDF-Datei gespeichert
Musterunterlagen zum Download für das oben genannte Thema.