Man kann den ganzen Tag beschäftigt sein, ohne das zu schaffen, was wichtig ist. Das klingt ein wenig paradox, oder? Ist es aber – gerade in der heutigen Zeit – nicht. Überlegen Sie für sich selbst einmal, wie viel Zeit allein im Job durch eingehende Mails, Nachrichten auf sozialen Netzwerken und Telefonate vergeht. Dieser Zeitfaktor ist wesentlich größer, als Sie sich vielleicht auf Anhieb vorstellen können. Wie kann man mehr Produktivität erreichen?

Vielleicht möchten Sie aber auch wissen, wie Sie das Ziel einer neuen Tätigkeit in einem neuen Unternehmen erreichen können? Wir zeigen Ihnen, wie das geht!

Noch vor wenigen Jahren dachte man, dass sich mit Druck, Kontrolle und Stechuhren die Produktivität der Mitarbeiter steigern lässt. Heute weiß man, dass dieser Weg zumindest nicht mehr aktuell ist (nett ausgedrückt). Die Zielsetzungen, die zur Steigerung der Produktivität und damit des Firmengewinns, gesetzt werden, liegen in einer Verbesserung der Rahmenbedingungen.

Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Steigerung der Produktivität

Sie wollen jetzt sicher wissen, was getan werden kann, um die so genannten Rahmenbedingungen zu optimieren. Hier einige Beispiele:

1) Optimierung der Arbeitsplätze und der Arbeitsumgebung: Das kann neben allen möglichen technischen Neuerungen die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes sein oder die angenehme Klimatisierung der betrieblichen Räume. Hierzu kann die Schaffung einer angenehmeren räumlichen Atmosphäre gehören oder die Einbringung von persönlichen Ideen der Mitarbeiter zur Gestaltung. Es ist erwiesen, dass die Produktivität steigt, wenn sich alle am Arbeitsplatz wohl fühlen.

2) Arbeitsabläufe überdenken und korrigieren: Oftmals sind die Strukturen eingefahren und alles wird so gemacht, wie es schon immer war. Es macht Sinn, wenn Führungskräfte gemeinsam mit ihrem Team überlegen und umsetzen, was sich verbessern lässt und das eine oder andere umstrukturieren. (Dazu gehört später auch das Einhalten und Kontrollieren der Einhaltung.)

3) Klare Regeln: Es gibt einen alten Spruch, der besagt, dass Regeln dazu da sind, um gebrochen zu werden. Das mag ab und an sogar sinnvoll und nützlich sein. Regeln geben aber auch Halt und schaffen Struktur, also sollten sie über einen gewissen Zeitraum auch ihre Gültigkeit behalten. Als Chef mag man nicht jeden Tag ein neues Regelwerk schaffen und alles neu erklären und als Mitarbeiter weiß man durch diese Strukturen, woran man ist.

4) Anleiten, erklären und Fehler vermeiden: Stellen Sie sich vor, es wurde im Betrieb eine neue Maschine angeschafft und dazu eine kurze Einweisung gegeben. Schon am nächsten Tag soll damit gearbeitet werden und nichts funktioniert so, wie es soll. Das könnte an der mangelhaften Einführung liegen. Nur wer genau weiß, was er zu tun hat und wie er es zu tun hat, kann produktiv arbeiten. Also sollte solange erklärt und gefragt werden, bis jeder diesen Arbeitsablauf im Schlaf beherrscht.

5) Produktivitätskiller: Für manchen mag es paradox klingen, aber viele Studien beweisen, dass zu viel Überstunden und eine zu lange Arbeitszeit ebenso die Produktivität dämpfen, wie zu wenig und falsch genutzte Pausen und fehlender Freizeitausgleich. 

Wussten Sie schon, wie sehr sich die Durchschnittsarbeitszeit in den letzten Jahrzehnten verändert hat? Und wie die Löhne und die Urlaubstage? Arbeit im Wandel der Zeit.

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