Auch wenn man seine Arbeit liebt, hat man mitunter das Gefühl, dass man einfach mal aussteigen möchte. Keine Auszeit für immer, sondern ein paar Tage, Wochen oder Monate, in denen man nicht im tagtäglichen Einerlei versinkt.

Im Leben gibt es verschiedene Phasen, in denen man sich wünscht, wenigstens für kurze Zeit einmal etwas ganz anderes zu machen.
Zum Beispiel nach der Ausbildung oder dem Studium, bevor es in den Berufsalltag geht, da wäre solch eine Zeit. Vielleicht denkt man darüber nach, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Vielleicht auch dann, wenn man sich privat neu orientiert. 40 Prozent aller Berufstätigen sehnen sich danach, einmal dem Berufsalltag zu entfliehen.

Nicht für jeden von uns lässt sich eine längere Auszeit im Beruf verwirklichen. Wie wäre es aber mit einer neuen Herausforderung? Suchen Sie doch mit uns gemeinsam nach einem neuen Ziel!

Abstand vom Job nehmen

Kleine Auszeiten beginnen bei kurzen Tagträumen, minimalistische Fluchten aus dem Alltag. Für kurze Zeit blendet man das hier und jetzt aus und begibt sich an einen imaginären Lieblingsort. Tagträume fördern übrigens Kreativität und Konzentration.

Der Urlaub ist eine Pause von der Arbeit. Diese wertvollen Tage sollte man nicht in kleine Häppchen teilen, sondern bestenfalls mindestens drei Wochen im Stück nehmen. In der Zeit sollte es keine Gedanken an die Arbeit und erst recht keinen Kontakt zum Unternehmen geben, wo man beschäftigt ist. Anderenfalls ist der Erholungseffekt nicht gesichert und damit ist weder dem Arbeitgeber noch dem Arbeitnehmer gedient.

Das Sabbatical

„Richtige“ Auszeiten vom Job dauern aber deutlich länger, meist geht man hierbei von drei Monaten bis zum einem Jahr aus. In dieser Zeit kann man etwas ganz anderes tun, als bisher. Vom sozialen Engagement, über verschiedene Selbstfindungsprozesse bis hin zur Rucksackreise durch Australien. Jeder muss für sich selbst herausfinden, welchen Lebenstraum und welches Ziel er verfolgen will.
Diese Zeiten werden als „Sabbatical“ oder auch „Sabbatjahr“ bezeichnet. So etwas geht natürlich nicht von jetzt auf gleich, sondern muss gut und vielleicht langwierig vorbereitet werden. Finanzielle Aspekte spielen sicher eine vorrangige Rolle, aber auch soziale und berufliche Komponenten wollen gut durchdacht sein. Einige Tipps und Fakten dazu finden Sie in unserem Artikel „Sabbatical – Was ist das eigentlich?“.

Immer öfter taucht solch ein Sabbatical im Lebenslauf (Beispiel) auf und viele Personalchefs wissen, dass dieser nicht nur für den Bewerber privat von großem Nutzen sein kann, sondern die Reife und Selbstsicherheit fördern kann. Letztendlich ist ein ausgeruhter und mit neuen Ideen ausgestatteter Mitarbeiter ein Mehrwert für jedes Unternehmen.