Das Ziel einer Bewerbung ist, dass man damit Aufmerksamkeit erregt und im besten Fall positiv in Erinnerung bleibt.
Sollte man bei der Gestaltung der Bewerbung besonders kreativ sein?
Oder bleibt man lieber bei dem Althergebrachten?

Man könnte sagen: „Ein wenig Kreativität ist gut, aber man sollte es nicht übertreiben.“ Natürlich gibt es – wie für alles im Leben – Ausnahmen. Wenn man sich in künstlerischen, modischen und kreativen Berufen bewirbt, kann man die eigene Bewerbung gern auch ausgefallen und auffällig gestalten. Hier sollten das Thema der Gestaltung und der erstrebte Traumberuf möglichst korrespondieren.

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Gestaltung der Bewerbung

Ausgefallene Bewerbungen werden mitunter in den Medien präsentiert.
Da gibt es zum Beispiel einen Bericht über einen  jungen Mann, der sein Foto online als Bewerbung präsentiert. Auf diesem Foto befindet sich ein QR-Code, hinter dem sich sein Bewerbungsvideo verbirgt.
Oder wie finden Sie eine Bewerbung, in dem der Bewerber all seine negativen Eigenschaften „anpreist“. „Ich bin unpünktlich und unzuverlässig….“?
Ein Designer gestaltete seine Bewerbungshomepage als Videospiel, in dem Personalchefs aktiv werden können. Für den Koch, der eine Bratpfanne als Bewerbung verschickte, gab es übrigens ein Happy-End.
Solche Guerilla-Bewerbungen können viel Erfolg haben, aber auch genau das Gegenteil bewirken.
Das musste eine junge Frau erfahren, die einen Fön mit dem Vermerk verschickte, dass sie frischen Wind in das Unternehmen bringen will. Dieser kreative Einfall kam nicht gut an. In der Ablehnung hieß es sinngemäß „Heiße Luft können wir alleine produzieren!“

Mit was kann man sich aus der Masse abheben?
Wie wäre es zum Beispiel mit einem gut gestalteten Foto? Wenn auf dem Deckblatt statt des üblichen Farbfotos im Passbild-Format ein wirklich gelungenes Schwarz-Weiß-Foto in Übergröße zu finden ist, könnte das ein lohnender Ansatz sein.
Farbige Akzente können für Aufmerksamkeit sorgen. Hier ist es besonders schön, wenn sich das als roter Faden durch alle Teile der Bewerbung zieht.
Manchmal genügt eine hochwertige Bewerbungsmappe, in der die Unterlagen auf ebenso hochwertigem Papier gedruckt sind, um positiv aufzufallen.

Es kommt darauf an, bei welchem Unternehmen und in welcher Branche man sich bewirbt. In einer überaus traditionellen Firma wird man mit der schon legendären Bewerbung im Pizzakarton sicher nicht punkten. Andererseits könnte man in der Kreativ-Branche mit einer normalen, sprich einfalllosen Bewerbung wahrscheinlich keinen Blumentopf gewinnen.

Ähnliches gilt für Personalchefs. Was für den einen schon fast genial ist, wird bei einem anderen die unweigerliche Absage nach sich ziehen.

Abgesehen davon, dass man sich viele Gedanken über die Gestaltung der Bewerbung machen muss, ist auch ein klein wenig Glück dabei! Erzwingen Sie nichts. Die besten Einfälle hat man oft fast nebenbei.

Was man in der Stellenbewerbung vermeiden sollte

Es gibt Dinge, die man bei der Formulierung der Initiativbewerbung nicht anwendet:

Bewerbungen aus dem Internet oder Büchern 1: 1 kopieren
Sich anders darstellen, als man ist
Mit Gewalt witzig oder kreativ sein wollen

Wenn Ihre Bewerbung fertig ist, macht es Sinn, diese anderen zum Lesen und Beurteilen zu geben, ehe man sie versendet!

Lesen Sie auch diesen Artikel: Was ist eine Initiativbewerbung?

 

*Foto  © Andrey Kuzmin@fotolia.com