Was heißt im Englischen „manage“? Die Bedeutung dieses Wortes wird unter anderem mit „etwas bewältigen“ oder „handhaben“ übersetzt. Allgemein wird auch „etwas führen“ als Bedeutung von „managen“ erklärt.

Immer wieder liest und hört man vom „Selbstmanagement“.  Das würde also bedeuten, dass man in der Lage ist und die Fähigkeit hat, sich selbst zu führen. (Meist wird der Begriff im Beruflichen verwendet, obwohl  alle Tipps dazu auch in den privaten Bereich übertragen werden können.) Was aber kann man tun , wenn genau das nicht klappt? Wenn immer wieder Dinge nur halb oder gar nicht erledigt werden?
Überforderung, Stress und Zeitdruck lassen sich eindämmen, wenn man nur weiß, wie man etwas besser machen kann und wenn man außerdem bereit ist, an sich selbst zu arbeiten.

Unsere Arbeitsmarktmanager nehmen Ihnen Stress und Druck bei der Initiativbewerbung ab!

Aus allen Thesen und Ratschlägen rund um das Thema Selbstmanagement kristallisieren sich immer wieder Eckpunkte heraus, an denen man sich orientieren sollte. Während früher der Fokus darauf lag, die eigene Zeit möglichst effektiv zu organisieren und optimal zu nutzen, hat sich nach neueren Erkenntnissen die Zielsetzung ein wenig verschoben.

Tipp 1 – Sortieren Sie Ihre Aufgaben
Was ist wichtig und welche Dinge können ein wenig warten? Erstellen Sie eine Rangliste – gern sowohl gedanklich als auch stichpunktartig schriftlich. Und das am besten tagtäglich. Erledigen Sie die wichtigsten Aufgaben vorrangig und arbeiten alles andere strukturiert ab.

Tipp 2 – Geben Sie Aufgaben weiter
Sie müssen nicht alles selbst machen! Delegieren Sie ruhig einige Ihrer Aufgaben, manchmal können andere Kollegen bestimmte Dinge vielleicht sogar besser als Sie und haben Spaß daran.

Tipp 3 – Beobachten und dirigieren  Sie Ihre Gedanken und Gefühle
Kennen Sie die These, dass aus den eigenen Gedanken Worte werden und daraus Taten resultieren? Oder glauben Sie an sich selbst erfüllende Prophezeiungen? Nein?  An beidem ist viel Wahres, denn Ihre eigene innere Einstellung wirkt sich auf Ihr ganzes Leben aus. Sei es positiv oder negativ. Es ist durchaus einfacher, andere oder das Leben selbst für eigene Probleme verantwortlich zu machen, aber meist ist das eigene Denken und Handeln die Ursache.

Tipp 4 – Eignen Sie sich ein System an
Sie werden es wahrscheinlich nie schaffen, alle Informationen die auf Sie auf den unterschiedlichsten Kanälen einströmen, im Gedächtnis zu behalten und danach zu erledigen. Überlegen Sie selbst einmal: Sie erhalten Anrufe, Kollegen und Chef sprechen Sie an, Briefpost landet auf Ihrem Schreibtisch. Daneben gibt es noch Nachrichten per E-Mail, via Messenger und/oder über Skype.
Das ist viel, oft zuviel. Also verwalten Sie all diese Informationen. Das optimale System dazu muss jeder für sich selbst herausfinden.  Es ist egal, ob Sie vieles elektronisch erfassen, sich handschriftlich Notizen machen oder Listen führen.  Alles, was Sie erfasst haben, macht erst einmal im Gedächtnis Platz für wichtige Dinge.

Tipp 5 – Formulieren Sie Ihre Ziele
Was wollen Sie erreichen? Was wollen Sie ändern? Was können Sie lernen?
Werden Sie sich klar darüber, welche Vorgaben wichtig sind und halten Sie sich auch daran! Bleiben Sie diszipliniert und lassen sich nicht ablenken. Reflektieren Sie am Abend, wie der Tag war und was sich vielleicht noch verbessern lässt.

Tipp 6 – Auszeiten
Legen Sie regelmäßig kleinere Pausen ein und nutzen diese zum Abschalten. Versuchen Sie, sich ein Stoppschild vorzustellen, wenn Sie merken, dass das nicht klappt. Mehr Tipps finden Sie hier.

Das klingt viel, bei der richtigen Umsetzung werden Sie sich durch das Befolgen einiger Tipps das Leben durchaus erleichtern!