Sie haben schon etliche Stellenbewerbungen auf den Weg gebracht und sind immer noch auf Jobsuche?
Wenn man zum wiederholten Mal von einer Absage betroffen ist, wenn die Arbeitslosigkeit schon ein wenig länger dauert und wenn man jetzt auch noch anfängt, an sich selbst zu zweifeln, sollte man ganz schnell etwas tun.

Gemeint ist in diesem Fall zwar auch Arbeit, aber Arbeit an sich selbst.
Es könnte nämlich künftig passieren, dass man die eigenen Selbstzweifel ausstrahlt und andere genau das wahrnehmen. Also muss man etwas bei sich selbst ändern und das eigene Selbstwertgefühl aufbauen. Das klingt leichter, als es für Betroffene ist. Aber ist es durchaus machbar! Wir verraten ein paar Tipps, wie das klappen kann.

Ihr erfolgreicher Weg aus der Arbeitslosigkeit ist eine Initiativbewerbung mit IPSER!

Wenn man arbeitslos ist, bedeutet das nicht automatisch, dass man als komplette Person in Frage gestellt wird.
Überlegen Sie selbst einmal. Sie kennen bestimmt mehrere Menschen, die sich schon ein- oder mehrmals in einer Phase ohne berufliche Tätigkeit befunden haben, mal länger, mal kürzer. Arbeitslos zu sein, das ist etwas, was wirklich jedem von uns passieren kann. Es ist aber kein unabwendbares Schicksal – glauben Sie daran!

Ich schaffe das nicht“ – „Ich bekomme sicher wieder eine Absage“ – „Um den Job brauche ich mich gar nicht erst zu bewerben“ – das sind Gedanken und Worte, die Sie ganz schnell aus Ihrem Kopf und Ihrem Handeln verbannen müssen.
Denn das Phänomen der sich selbst erfüllenden Prophezeiungen existiert wirklich – unser Unterbewusstsein speichert solche Aussagen ab und so wird unser Tun tatsächlich beeinflusst. Probieren Sie es umgekehrt und denken positiv. Beschäftigen Sie sich dazu ausführlich mit den Themen Autosuggestion und Selbsthypnose. Wir alle kennen wahrscheinlich den Spruch zur Selbstmotivation „Tschakka – ich schaffe das!“ Was ein wenig merkwürdig klingen mag, funktioniert. Probieren Sie es eine Weile – denn was können Sie dadurch schon verlieren?

Strukturieren Sie Ihre Tage und lassen es nicht zu, dass ein gewisser Schlendrian einreißt.
Wer bis tief in die Nacht am Computer oder Fernseher sitzt, am nächsten Tag bis zum Mittag schläft und dann langsam den Tag beginnt, wird an diesem Tag aller Wahrscheinlichkeit nach NICHTS mehr erreichen.
Vielleicht erstellen Sie sich Tagespläne, wo Sie festhalten, was zu tun ist und welche Aufgaben Sie erledigen wollen. Überlegen Sie selbst einmal, welche Dinge schon lange unerledigt geblieben sind, welche Kontakte Sie vielleicht wieder aufleben lassen können und was Sie tun können, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Was für Möglichkeiten Sie ausloten könnten, finden Sie in unserem Artikel zur Überbrückung der Zeit der Arbeitslosigkeit.

Machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie in Ihrem Leben schon alles geschafft haben und was Ihre Stärken sind.
„Was mag ich an mir?“ – „Was schätzen andere an mir?“
Ganz sicher werden Sie viele kleine Dinge finden, die positiv sind und die wiederum ein großes Ganzes ausmachen.
Visualisieren Sie das, was Sie sich vornehmen und was Sie gern erreichen möchten, bleiben aber dabei innerhalb Ihrer eigenen Gegebenheiten. Wahrscheinlich werden Sie nicht 6 Richtige im Lotto haben oder in einem Jahr ein erfolgreiches Unternehmen auf die Beine gestellt haben. (Wahrscheinlich, dennoch ist nichts unmöglich!)
Stecken Sie sich lieber erreichbare Ziele, wie zum Beispiel eine Fortbildung oder mehr Aufmerksamkeit für Ihre Mitmenschen – ja und durchaus auch eine neue Arbeitsstelle!

Vielleicht finden Sie folgendes ein wenig merkwürdig, aber es lohnt sich, das auszuprobieren:
Lernen Sie, sich zu entspannen, abzuschalten und damit Ihr Gedanken-Karussell anzuhalten. Autogenes Training und Yoga sind dafür prädestiniert. Viele Krankenkassen bezuschussen diesbezügliche Kurse.

Zu guter Letzt: Wer arbeitslos ist, ist nicht wertlos! Wenn Sie bemerken, dass Sie aus Ihrer negativen Spirale nicht allein herauskommen, suchen Sie professionelle Hilfe, um Ihr Leben wieder für Sie lebenswert zu machen!

*Foto: ©BillionPhotos.com@fotolia.com