Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Fünf sich völlig fremde Menschen werden in einen Raum gesetzt und bekommen die Ansage: „Ihr seid jetzt ein Team und sollt erfolgreich eine Aufgabe erledigen!“
Wird das funktionieren?
Es könnte sein, aber wahrscheinlich nur dann, wenn alle Beteiligten bereit sind, miteinander zu arbeiten und wenn jeder schnell seine Rolle im Team findet. Fachliche Kompetenzen lassen wir in diesem fiktiven Beispiel einmal außen vor.

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In der Realität wird so etwas wie in unserem anfänglichen Beispiel wohl kaum passieren, denn Teamarbeit findet innerhalb eines Unternehmens statt, wo man sich zumindest ansatzweise kennt. Meist wird man mit den gleichen Kollegen zusammen arbeiten, mitunter entstehen je nach Aufgabenstellung neue Gruppen.

Ziel der Teamarbeit ist es, gemeinsam ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Gut funktionierende und organisierte Teams setzen ein gewisses soziales Verständnis voraus. Einzelkämpfer und „Alphatiere“ werden selten ein effektiver Teil einer Gruppe sein. 

  • Ganz zu Anfang muss die zu erfüllende Aufgabe klar und deutlich definiert sein.
  • Die Teammitglieder sind gleichberechtigt, jedoch ist ein Teamleiter unerlässlich. Ohne Regeln, Absprachen und eine gewisse Rollenverteilung wird keine produktive Arbeit entstehen. 
  • Man muss in der Lage sein, auf eigene Erfolgserlebnisse verzichten zu können, denn es zählt das Ergebnis, das die gesamte Gruppe zum Abschluss der Arbeit präsentiert.
  • Kritikfähigkeit gehört zu seinem guten Teamplayer. Das bedeutet, dass man in der Lage ist, konstruktive Kritik anzunehmen und Kritik an anderen nicht persönlich werden zu lassen.
  • Regelmäßige Kommunikation gehört zum Erreichen des Ziels. Dazu gehört ein gedanklicher Austausch, das Ansprechen von Problemen und Teilerfolgen und die Weitergabe von Informationen
  • Immer wieder zu empfehlen ist bei der Teamarbeit eine Dokumentation der Tätigkeit und der Fortschritte.

Probleme beim Teambuilding

Wie schon anfangs gesagt, es ist unwahrscheinlich, dass ein Gruppe von zufällig zusammengewürfelten Menschen als Team funktioniert. Jedes Team benötigt Personen, die eine bestimmte Rolle übernehmen. Sei es, um andere zu überzeugen oder um Bedenken zu äußern. Kreative Köpfe arbeiten mit bodenständigen pragmatischen Kollegen zusammen usw. Hierin liegt viel Konfliktpotential, aber auch die Chance gemeinsam etwas zu erreichen.
Wenn sich die Teile eines Teams bereits als Gruppe empfinden, die ihre Aufgabe darin sehen, gemeinsam das bestmögliche Ergebnis zu erarbeiten und persönliche Empfindungen außen vor lassen können, ist das kaum zu verbessern:

Merkt man aber während der Zusammenarbeit, dass sich die Probleme häufen kann man entweder Maßnahmen zum Teambuilding ergreifen oder muss überlegen, das Team neu zu ordnen.

Übrigens: Es gibt Menschen, die nicht teamfähig sind und es gibt Aufgaben, die man besser allein erledigt. Das ist kein Manko.
Was man nicht tun sollte: Sich in einem Team „verstecken“ und nichts zur gemeinsamen Arbeit beitragen.

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