Wenn Sie Ihre Initiativbewerbung erstellen, werden Sie sich wahrscheinlich in erster Linie Gedanken darüber machen, wie Sie das Anschreiben formulieren und den Lebenslauf erstellen werden. Es gibt aber noch mehr, was Sie tun können!

Eine nicht formell vorgeschriebene Seite der Initiativbewerbung ist das Deckblatt. Es wird von Personalchefs nicht gefordert, für manche Recruiter ist es sogar überflüssig. Viele Personalchefs wissen es jedoch sehr zu schätzen. Solch ein Deckblatt kann durchaus als visuelles Alleinstellungsmerkmal dienen. Sie können sich dadurch zuerst einmal optisch von anderen Bewerbern abheben und erreichen, dass der Empfänger eher dazu geneigt ist, einen zweiten Blick in die Unterlagen zu werfen. Agieren Sie mit grafischen Elementen, verwenden ein wenig Farbe oder fügen Textfelder ein. Experimentieren Sie ruhig ein wenig, aber achten Sie bitte immer darauf, dass das Deckblatt zum Beruf bzw. zum Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, passen sollte.

Die Überschrift auf dem Deckblatt

Sollte man auf dem Deckblatt eine Überschrift verwenden, wie zum Beispiel „Bewerbung als….“ oder den eigenen Namen? Hier gibt es nur Kannregelungen, keine formalen Vorschriften. Das Deckblatt wird überwiegend hinter dem Anschreiben platziert, so dass eigentlich schon bekannt ist, um welche Stelle Sie sich bewerben und wer Sie sind. Andererseits könnte es die Übersicht erhöhen, wenn der Personalchef auch hier den Grund der Bewerbung, den Namen des Bewerbers und die Aufzählung der Unterlagen vor Augen hat. Es gäbe weitere Optionen, wie zum Beispiel den eigenen Namen und die Adresse ein wenig unauffälliger in die Kopfzeile des Deckblatts einzufügen und das Wort „Bewerbung“ am linken Rand senkrecht einzufügen. Entscheiden Sie selbst, was für Sie den meisten Sinn macht und zu welcher Lösung Sie persönlich stehen können.

Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt

Das Hinzufügen eines Bewerbungsfotos ist in Deutschland in Bewerbungen absolut gängig, während es in anderen Ländern sogar unerwünscht ist. Sie werden das Bewerbungsfoto meistens oben rechts auf dem Lebenslauf platzieren. Wenn Sie ein Deckblatt erstellen, findet Ihr Foto hier einen besseren Platz! Für dieses Foto sollten Sie Zeit und Mühe investieren und ruhig ein wenig mehr dafür ausgeben. Bei einem professionellen Fotografen wird Ihre Schokoladenseite hervorgehoben und er wird auf die Stimmigkeit des Fotos zum angestrebten Zweck achten. Lesen Sie dazu bitte unseren Beitrag „Das gute Bewerbungsfoto“.

Wenn Sie auffallen wollen, platzieren Sie Ihr Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt ruhig ein wenig ungewöhnlich. Wie wäre es einmal im unteren Bereich? Oder weichen Sie von der üblichen Passfotogröße ab und verwenden mehr Platz als üblich.

Was gehört sonst noch auf das Deckblatt?

Dass es auch hierfür keine Regeln gibt, ahnen Sie sicher. Welche Angaben kann man auf dem Deckblatt platzieren? Denkbar ist zum Beispiel, dass Sie die Unterlagen auflisten, die Sie der Initiativbewerbung beifügen. Das können neben dem zwingend erforderlichen Anschreiben und dem Lebenslauf die Zeugniskopien sein, ein Qualifikationsprofil oder eine Zeugnisübersicht.

Wichtige Details rund um das Deckblatt

Es gibt noch einige Dinge, die Sie bei der Erstellung des Deckblatts beachten sollten. Hier unsere Tipps für Sie:

Achten Sie auf die Dateigröße Ihres Fotos, wenn Sie Ihre Bewerbung per E-Mail versenden! Die gesamte Dateigröße der kompletten Initiativbewerbung inkl. aller Anlagen sollte bei 3 MB liegen, damit Ihre Unterlagen auch garantiert im Postfach des Empfängers landen.

Verwenden Sie bitte Ihr Foto nicht doppelt auf dem Deckblatt und auf dem Lebenslauf!

Gestalten Sie das Deckblatt passend zu den übrigen Bewerbungsunterlagen – Verwenden Sie die gleiche Schriftart (am besten Arial oder Times) und die gleiche Gestaltung (zum Beispiel Überschriften fetten und farbig anlegen). So bildet Ihre Bewerbung eine Einheit und man erkennt den Zusammenhang (Sie sehen das auch in unserem Beispiel).