Im Auftrag der Barmer GEK und der Bild wurde von der Universität St. Gallen eine Studie zur Lebenszufriedenheit von Berufstätigen in Deutschland durchgeführt.

Über die Hälfte der Befragten äußerte sich wie folgt: „In den meisten Bereichen entspricht mein Leben meinen Idealvorstellungen.“ Befragt wurden über 8.000 volljährige und berufstätige Personen, es wurden berufliche und private Anforderungen und Ressourcen ermittelt.

Sind Sie mit Ihrem derzeitigen Leben zufrieden? Falls Sie sich beruflich verändern wollen, wenden Sie sich gern an einen unserer Arbeitsmarktmanager!

Selbstverständlich handelt es sich bei der Erhebung um einen bundesweiten Durchschnitt, der je nach Bundesland, Beruf, Gehalt, Geschlecht und Ausbildung schwankt. Hier geht es zur Studie.

Wichtig für die Lebenszufriedenheit von Berufstätigen

Es gibt verschiedene Faktoren, die die Lebenszufriedenheit von Berufstätigen beeinflussen und verbessern können:

  • Wer Kinder hat, hat eine höhere Lebenszufriedenheit als kinderlose Personen.
  • Gibt es ausreichende Unterstützung – sei es im beruflichen und/oder privaten Umfeld – ist die Lebenszufriedenheit höher.
  • Leitende Angestellte haben gemäß der Studie die höchste Lebenszufriedenheit. Verantwortlich dafür sind Bildungsabschluss, berufliche Stellung und Einkommen.
  • Freie Einteilung von Arbeitszeit und -ort wirken sich positiv aus.
  • Ebenso eine gute Beziehung zu den Vorgesetzen und Arbeitsautonomie.

Als Handlungsempfehlung für Betriebe wird in der Studie – sofern möglich – eine Senkung oder bessere Handhabung der beruflichen Anforderungen für die Mitarbeiter ausgesprochen. Ebenso ein Entgegenwirken gegen Mobbing und Diskriminierung. Zeitgleich ist eine Förderung der beruflichen Ressourcen und des betrieblichen Gesundheitsmanagements denkbar und wünschenswert.

Nicht zu vergessen ist dabei, dass jeder Fünfte der befragten Berufstätigen mit seinem derzeitigen Leben nicht zufrieden ist. Gründe dafür sind unter anderem der Druck, durch den technischen Fortschritt schneller arbeiten zu müssen, sowie Diskriminierung.

Fakt ist, dass zufriedene Menschen seltener erkranken und diese Zufriedenheit zu fördern, sollte das Ziel aller sein!

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