Manche Tätigkeiten muss man im Beruf allein bewältigen, vieles ist aber abhängig von anderen und muss im Team bewerkstelligt werden. In den meisten Betrieben greifen die Tätigkeiten der einzelnen Mitarbeiter wie Zahnräder in einem Uhrwerk ineinander. Wenn ein Rädchen davon nicht richtig funktioniert, gerät das ganze Uhrwerk aus dem Rhythmus oder bleibt im schlimmsten Fall sogar völlig stehen.

Woran können Probleme in der Gemeinschaft liegen und wie kann man ihnen begegnen?
Die Ursachen sind vielfältig. Genauso vielfältig wie die Mitarbeiter und Chefs es auch sind. Schlechte Stimmung am Arbeitsplatz und unzureichend funktionierende Teams sind belastend und kontraproduktiv. Vorgesetzte kommunizieren des Öfteren Ziele und Vorgaben nicht genau genug und schaffen dadurch Unsicherheiten.

Ein Team. Was ist das?
Im Prinzip eine Gruppe von Menschen (im Beruf eine Gruppe von Mitarbeitern), die gemeinsam ein Ziel erreichen wollen/sollen. Viele weitere Definitionen lassen Spielraum. Es gibt geführte Teams, teilautonome Teams. Teams,  die nur gebildet werden, um bestimmte Aufgaben oder Projekte zu lösen. Manchmal werden es einfach auch nur mehrere Mitarbeiter sein, die aufgrund unterschiedlichster Gegebenheiten miteinander arbeiten. Sei es in der Produktion, in einem Büro oder im Handel. In kleinen oder großen Betrieben –  überall muss es eine gewisse Gemeinschaft geben.

Es soll miteinander und nicht gegeneinander gearbeitet werden. Jeder von uns weiß, wie schwierig schon ein Miteinander im freiwillig gewählten Freizeitbereich sein kann. Umso mehr Hindernisse kann es im beruflichen Feld geben, wo man unausweichlich mit anderen klarkommen muss.

Oftmals muss man daran arbeiten, damit eine Gruppe erst einmal zueinander findet. Um erst einmal gegenseitiges Vertrauen zu schaffen, andere ein wenig besser kennen- und vielleicht verstehen zu lernen, gibt es zahlreiche Teambuilding-Maßnahmen.
Dahinter kann sich vieles verbergen. Zum Beispiel durch Coaches und Berater geführte Events, wie sportliche Challenges, kreative Aufgaben oder vertrauensbildende Aktionen.
Den Teamgeist stärken können aber auch viele kleine alltägliche und leicht umzusetzende Aktivitäten.
Zum Beispiel ein gemeinsames Frühstück, zu dem jeder seine Lieblingszutat beisteuert. Oder Rückenübungen in der Gemeinschaft. Schon fast legendär, aber immer wieder gern praktiziert ist das Führen eines Partners, dem die Augen verbunden worden sind. Dafür braucht man kein aufwendiges Equipment, aber Vertrauen in andere.

Schon bei vielen dieser kleinen Gelegenheiten wird sich zeigen, wie die einzelnen Mitarbeiter zueinander stehen. Wer gern die Führung übernimmt und wer sich lieber leiten lässt. Gemeinsame Erlebnisse schaffen Erinnerungen und gemeinsame Erinnerungen stärken die Gemeinschaft.

Teambuilding ist übrigens nicht nur Chefsache, sondern jeder einzelne Mitarbeiter kann die Initiative übernehmen und etwas dazu beitragen.

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