Es gibt Menschen, die schon im Schulalter wissen wollen, was sie einmal werden wollen und das auch durchziehen. Das sind aber große Ausnahmen. Die Wünsche ändern sich, die Leistungen in der Schule variieren und ehe man sich versieht, steht der Schulabschluss vor der Tür.

Ihr Schulabschluss liegt schon länger zurück und Sie sind bereits fest im Berufsleben etabliert? Informieren Sie sich mit einer Initiativbewerbung über die Aussichten, die Sie in einem neuen Job haben!

Ein derzeitiger Trend bei Jugendlichen ist, dass sie auch in der 10. Klasse nicht wissen, welche Ausbildung sie machen wollen und beim Abitur überlegen, in welche Studienrichtung es gehen soll. Was tun?

Für Unentschlossene

Wer noch nicht weiß, was er lernen will oder eine Wartezeit überbrücken muss, wird sich damit auseinander setzen, was man nach der Schule machen kann. Nichts ist verhängnisvoller, als nichts zu tun. Damit ist nicht eine kleine Auszeit oder ein Sabbatical gemeint, sondern das In-den-Tag-hinein-leben über längere Zeit. Es gibt mehrere Möglichkeiten:

Es gibt zum Beispiel das FSJ (freiwilliges soziales Jahr), das für eine Dauer von 6 bis 18 Monaten absolviert werden kann. Junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren können sich im In- und Ausland für das Gemeinwohl engagieren und persönliche und berufsbezogene Erfahrungen sammeln.

Im Bundesfreiwilligendienst (Bfd) kann man sich altersunabhängig nach der Absolvierung der Vollschulzeitpflicht engagieren. Hier sind Zeiträume von 6 Monaten bis zu 24 Monaten machbar. Die Einsatzstellen sind vielfältig.

Wer eine dieser beiden Möglichkeiten nutzen will, muss sich natürlich rechtzeitig bei den entsprechenden Stellen bewerben und erhält während der Tätigkeit ein Taschengeld von bis zu 372 Euro.

Wer sich um einen Ausbildungsplatz bewerben will, muss dazu eine Bewerbungsmappe erstellen. Diese umfasst:

Ein Anschreiben, das entsprechend den formalen Vorgaben zu gestalten ist. Im Fall der Ausbildungsplatzsuche sollte man darin schreiben, warum man sich als Bewerber besonders eignet, welche persönlichen Eigenschaften kennzeichnend sind und welche Erfahrungen man vielleicht schon gesammelt hat.
Man kann ein Deckblatt erstellen, um sich von anderen abzuheben. Das Bewerbungsfoto ist wichtig, bitte verwenden Sie kein Selfie oder Automatenfoto!
Im tabellarischen Lebenslauf sind die persönlichen Daten zu finden, die Schulbildung, Praktika und Ferienjobs sowie Hobbys.
Dazu gehört mindestens die Kopie des letzten Zeugnisses.

Studienplatzsuche

Nach dem Abi kann man an einer öffentlichen oder privaten Hochschule studieren oder sich für ein Fernstudium entscheiden. Man muss sich informieren, an welchen Hochschulen und in welchen Städten die gewünschten Studiengänge angeboten werden und sich ggf. mit einem Ortswechsel auseinander setzen. Die entstehenden Kosten müssen ermittelt werden und eine entsprechende Kalkulation erstellt, inwieweit man das stemmen kann.
Bei der Studienplatzsuche kann übrigens auch die Arbeitsagentur helfen.

Bitte erkundigen Sie sich (besonders, wenn Sie vielleicht einen Job annehmen wollen), ob und inwieweit die Kindergeldzahlung erhalten bleibt. Oftmals wird das Studium mit einem Nebenjob teilfinanziert. Kennen Sie sich damit aus?

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